
Die Madsack Mediengruppe setzt ihre Expansionsstrategie fort: Mit der Übernahme der Nordwest Mediengruppe, einem der größten und innovativsten Medienhäuser Norddeutschlands, stärkt das Unternehmen sein publizistisches Portfolio und will seine Position als führende Regionalmediengruppe in Deutschland festigen.
Zum 1. Januar 2026 wird Madsack 100 Prozent der Anteile an der Nordwest Mediengruppe mit Sitz in Oldenburg übernehmen. Die Transaktion umfasst das Verlagsgeschäft der Tageszeitungen Nordwest-Zeitung, Emder Zeitung und Anzeiger für Harlingerland, das gesamte Wochenblattgeschäft, alle digitalen Content-Angebote wie nwzonline.de sowie die Druck- und Logistikaktivitäten und Beteiligungen an verlagsnahen Servicegesellschaften.
Die Nordwest Mediengruppe erwirtschaftet einen Jahresumsatz von über 120 Millionen Euro und zählt rund 120.000 Abonnent:innen, von denen bereits 47 Prozent digital erreicht werden. Monatlich generieren die digitalen Angebote der Gruppe etwa fünf Millionen Visits. Das Medienhaus hat sich zudem in Redaktion, Druck, Logistik und verlagsnahen Dienstleistungen als verlässlicher und innovativer Partner in der Region etabliert.
Thomas Düffert, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Madsack Mediengruppe, betont: „Wir sind in der Crunchtime der digitalen Transformation unseres journalistischen Geschäftsmodells. Mit dem Erwerb der Nordwest Mediengruppe beschleunigen wir nochmals unseren eingeschlagenen Digitalisierungs- und Wachstumskurs und investieren weiter intensiv in die Zukunft von regionalem Qualitätsjournalismus.“
Stephan von Bothmer, Vertreter der Gesellschafter der NWZ-Gruppe, zeigt sich ebenfalls optimistisch: „Ich sehe diesem Verkauf ausgesprochen positiv entgegen. Wir sichern so langfristig die starke Position des sehr gut aufgestellten Verlags-, Druck- und Logistikgeschäfts. Die einzelnen Geschäftsbereiche werden von den umfangreichen Erfahrungen wie auch von den Synergien der Madsack Mediengruppe enorm profitieren. Madsack ist einer der größten deutschen Zeitungsverbünde mit vielen etablierten Titeln – so auch hier in Niedersachsen.“