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KW02-2017: Digitale Assistenten, Social-Media-Takeover, Markenbotschafter, President of Playlists

Liebe Leserinnen und Leser,

willkommen zur neuen Ausgabe unseres Newsletters. Wir hoffen, Sie sind gut ins neue Jahr gekommen und wünschen Ihnen auf diesem Wege noch schnell ein gesundes und erfolgreiches 2017. In diesem Newsletter geht es u.a. um digitale Assistenten, Social-Media-Übernahmen und ein ganz besonderes Jobangebot. Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit diesen Themen.


– SPRECHERPERLEN 2016 –


k-kongress_2016_umfrage_250x122pxUmfrage: Was ist für die erfolgreiche Kommunikationsarbeit in Zeiten von Influencern, Snapchat und Content Marketing wichtig? medienrot-Chefredakteur Jens Stoewhase hat sich unter KommunikationsexpertInnen umgehört. Film ab >>


– WISSEN FÜR PROFIS –


influencertakeovertitelbild_250x122pxBereitmachen zur Übernahme! „Ein Social-Media-Takeover bedeutet auch immer Kontrollverlust – wenn auch in einem kontrollierten Umfeld“, so OSK-Blogger Carsten Christian. In seinem neuesten Gastbeitrag zeigt er anhand von Beispielen, wie solch eine freundliche Übernahme gelingen kann.
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fotoliajamesteohart_113583935_smart-city_250x122pxNach den Bots ist vor den digitalen Assistenten: Der Hype geht weiter. Waren es zuletzt die Bots, die die Art verändern, wie wir kommunizieren werden, so geht es nun noch einen Schritt weiter. Digitale Assistenten von Amazon, Google, Microsoft und Apple werden immer stärker in Konsumprodukte integriert. Sie werden den PR-Profis das Leben deutlich schwerer machen, glaubt Jens Stoewhase und hat viele Fragen.
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lotsen-in-der-informationsflut_177x250pxBuchtipp mit Gewinnspiel: Wie schaffen Unternehmen es, in der steigenden Informationsflut mit ihren Botschaften sichtbar zu bleiben und die gewünschten Empfänger zu erreichen? Dieser Frage widmet sich PR-Doktor Kerstin Hoffmann in ihrem neuen Buch „Lotsen in der Informationsflut. Erfolgreiche Kommunikationsstrategien mit starken Markenbotschaftern aus dem Unternehmen“. Wir stellen das Buch vor und verlosen drei Exemplare. Einsendeschluss ist der 20. Januar 2017.
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– AKTUELLES –


Laut aktuellem „Trendmonitor Interne Kommunikation“ bestimmt die Digitalisierung die Agenda der internen PR. Auch Employer Branding ist für die Interne Kommunikation in der Projektplanung von hoher Bedeutung. Für die Untersuchung haben die SCM – School for Communication and Management und MPM Corporate Communication Solutions im Juli und August 2016 insgesamt 226 Verantwortliche und MitarbeiterInnen, die in deutschen Unternehmen für interne Kommunikationsaufgaben zuständig sind, online befragt.
interne-kommunikation.net >> (Trendmonitor kostenlos bestellen); prreport.de >>

Arbeitgeber-Stärkenkompass: Scholz & Friends hat ein Tool für Arbeitgeber-Bewertungen entwickelt. Basierend auf anonymen Bewertungen von ausgewählten MitarbeiterInnen haben Arbeitgeber die Möglichkeit, die Ergebnisse nach Branche, Berufsfeld und Unternehmen anzupassen sowie nach Zielgruppen zu filtern (Kollege, Kunde, etc.) und die Top-10-Stärken zu visualisieren. „Der Arbeitgeber-Stärkenkompass hilft Unternehmen dabei schnell und einfach herauszufinden, was die Kultur ausmacht und welche Stärken das Unternehmen als Arbeitgeber besitzt. Somit bietet er eine solide Grundlage für die Entwicklung einer glaubwürdigen und differenzierenden Positionierung“, erklärt Malte Fischer, Leiter Scholz & Friends Employer Branding.
horizont.net >>; wuv.de >>; s-f.com >> (Video zur Funktionsweise)

KPIs im E-Mail-Marketing: 34 Prozent der befragten Unternehmen erheben überhaupt keine KPIs bei der Erfolgsmessung von E-Mail-Trackings. Das zeigt die Studie „KPIs im E-Mail-Marketing“, die Research Now im Auftrag der Fokusgruppe E-Mail im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. durchgeführt hat. Am häufigsten werden laut Studie Öffnungsrate (41 %) und Klickrate (39 %), Zustellrate (26 %), Conversionrate (24 %) und Abmelderate (22 %) erhoben. Zudem zeigen die Ergebnisse, dass die E-Mail im Dialogmarketing zu den effizientesten Kommunikationsinstrumenten gehört.
marconomy.de >>

Personalie I: Joachim Klewes beendet seine Tätigkeit als Senior Partner von Ketchum Pleon. „Nach spannenden Jahren mit herausfordernden Aufgaben für Top-Klienten habe ich mich entschieden, meine Tätigkeit dort nicht fortzusetzen und meinen Vertrag zu kündigen“, schrieb der 62-Jährige, der 1988 mit Paul J. Kohtes die Kohtes&Klewes Kommunikation – heute Ketchum Pleon – gründete. Klewes will sich künftig mit seiner 2009 gegründeten Firma Change Centre Consulting Aufgaben widmen, „in denen [s]eine Leidenschaft für nachhaltig wirksame Veränderungen – ob in Organisationen oder für gesellschaftliche Herausforderungen – nicht zu kurz kommt.“
prreport.de >>

Personalie II: Ex-CNN-Moderatorin Campbell Brown leitet bei Facebook das Team für Medien-Partnerschaften. Sie will dafür sorgen, „dass Nachrichtenagenturen und JournalistInnen enger und effektiver mit Facebook zusammenarbeiten“, schreibt Campbell Brown in einem Facebook-Post. In inhaltliche Entscheidungen solle Campbell aber nicht eingebunden sein – sie sei keine Chefredakteurin, heißt es aus Facebook-Führungskreisen.
nytimes.com >>

Personalie III: Roland Tichy ist nach massiver Kritik als Herausgeber des Meinungsportals Xing Klartext zurückgetreten. Auslöser war ein umstrittener Gastbeitrag (mittlerweile gelöscht) auf dem Blog „Tichys Einblick“, in dem „Grün-linke Gutmenschen“ als „psychopathologisch gestört“ hingestellt wurden, mit denen es sich nicht zu diskutieren lohne. Dieser Beitrag hatte dazu geführt, dass besonders auf Twitter viele NutzerInnen ankündigten, ihre Xing-Mitgliedschaft zu beenden. WIRED-Kolumnist Johnny Haeusler fragt sich, ob die „Abstimmung mit den Konten“ wirklich hilfreich war.
medienrot.de >>; blogrebellen.de >>; wired.de >> (Johnny Haeusler)


– TIPPS & TOOLS –


Social-Media-Nutzerzahlen: Christian Buggisch präsentiert das jährliche Update zu Statistiken rund um Social-Media-Nutzerzahlen in Deutschland: So schätzt er die Zahl der aktiven Facebook-NutzerInnen in der Bundesrepublik auf rund 26 Mio. Des Weiteren geht er von einer Mio. aktiver Twitter-NutzerInnen hierzulande aus. Bei den Businessnetzwerken kommt Xing in der D-A-CH-Region auf über elf Mio. Mitglieder, LinkedIn auf rund neun Mio. Zudem veröffentlicht Overdrive Interactive die Social-Media-Landkarte 2017 mit 231 Social Media Tools, Apps und sozialen Netzwerken.
buggisch.wordpress.com >> (SoMe-Statistiken); futurebiz.de >> (SoMe-Landkarte)

Lesetipp I: Journalist Jörgen Camrath hat Social-Media-ExpertInnen – angefangen bei Anna-Mareike Krause, Head of Social Media bei der Tagesschau bis hin zu Journalist und Blogger Richard Gutjahr – befragt, welche Trends sie für 2017 erwarten. Fazit: Der Hype um Virtual Reality wird wohl abklingen, die Bedeutung von Audio steigen.
joca.me >>

Lesetipp II: Jens Flosdorff und Dirk Feldhaus sprechen im Doppel-Interview über Employer Branding bei der Bundeswehr. Flosdorff, Leiter des Presse- und Informationsstabes und Sprecher des Verteidigungsministeriums, verrät, dass das Thema Employer Branding in der gesamten Kommunikation stets mitgedacht wird. Der Umstand, dass die Bundeswehr – auch mit negativen Schlagzeilen – permanent im ­Fokus der Öffentlichkeit steht, soll bewusst genutzt werden.
pressesprecher.com >>

Prognose: „Die Zukunft im Jahre 2017 ist weder IoT, noch Influencer, noch Mobile. Sie ist die Rückkehr zur Besinnung“, betont Mediaexperte Thomas Koch und rät Unternehmen, sich 2017 auf die Kraft der content-getriebenen Werbung zu besinnen – auf allen Kanälen.
springerprofessional.de >>

Präsidiales Social-Media-Archiv: Im White House Social Media Archive werden alle Beiträge gespeichert, die der scheidende US-Präsident Barack Obama und seine MitarbeiterInnen während der zwei Amtszeiten im Social Web veröffentlicht haben. Das Archiv ist auch durchsuchbar.
obamawhitehouse.gov.archivesocial.com >>

Service-Tipp: Die Deutsche Akademie für Public Relations (DAPR) bietet unter der Mobilnummer 01577-6428316 künftig auch eine Weiterbildungsberatung per WhatsApp an. Ein Team beantwortet montags bis freitags von 9:00 bis 18:00 Uhr Fragen zum Aus- und Weiterbildungsangebot der DAPR.
dapr.de >>


– DAS BESTE ZUM SCHLUSS –


Jobangebot: Spotify hat den perfekten Job für Sie … wenn Sie Barack Obama sind! Der Musikstreaming-Dienst ist auf der Suche nach einem „President of Playlists“ mit einigen sehr speziellen Qualifikationen, wie z.B. mindestens acht Jahren Erfahrung an der Spitze eines Landes, guten Beziehungen zu Künstlern und Musikern und einem Friedensnobelpreis …
spotify.com >>; cnet.com >>