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#KuliFürDieQuote, Presseförderung, mehr Medienkooperationen als Gegengewicht zu Großplattformen

1. #KuliFürDieQuote: Zum Weltfrauentag verschickt ProQuote Medien 50 Kugelschreiber an Chefredakteure von Regionalzeitungen. Dazu die Aufforderung, den nächsten Vertrag mit einer Frau zu unterzeichnen. So macht die Initiative auf die Missstände in vielen Führungsetagen aufmerksam. ProQuote Medien hat in einer Studie herausgefunden, dass der Frauenmachtanteil in den Chefredaktionen der Lokal- und Regionalzeitungen bei gerade mal zehn Prozent liegt und damit niedriger ist, als in jeder anderen Mediengattung.
Auch das Reuters Institute hat untersucht, wie Top-Positionen in Nachrichtenmarken nach Geschlecht besetzt sind. Das Ergebnis: Frauen sind unterrepräsentiert. Eine Ausnahme bildet Südafrika.
pro-quote.de >>; reutersinstitute.politics.ox.ac.uk >> via meedia.de >>

2. Ab Mai will die Bundesregierung deutsche Medien mit Millionen Euro bezuschussen. Clap veröffentlicht den Brief des BMWi an die Verlegerverbände zum aktuellen Stand der Presseförderung. Das Ministerium nennt eine Reihe von Beispielen, die als förderfähig gelten, etwa Ausgaben für Marketing in sozialen Netzwerken und zur Neugestaltung von Printprodukten.
clap-club.de >>

3. Lesetipp: Bayerische Wirtschaftsverbände regen als Gegengewicht zu internationalen Plattform-Konzernen eine hiesige vertiefte Zusammenarbeit von öffentlich-rechtlichen und privaten Medien an.
newsroom.de >>