
Am 19. März 2026 veranstaltet die ARD bundesweit einen Nachrichtentag: Das Publikum ist eingeladen, sich ein eigenes Bild von der Entstehung und Produktion von Nachrichten in Hörfunk, Fernsehen und im Netz zu machen. Interessierte können auf www.ard.de/medienkompetenz Details zu den Angeboten erfahren und sich anmelden.
Vielfalt der Angebote für alle Altersgruppen
Die neun ARD-Anstalten beteiligen sich mit unterschiedlichsten Formaten: Im rbb-Studiotalk „Guten Morgen Berlin“ erhalten Zuhörende Einblicke in Themenauswahl und Umsetzung von regionalen wie internationalen News. Instagram-Nutzer:innen können sich unter #weltspiegel über die Arbeit von Auslandskorrespondent:innen informieren: WDR-Moderatorin Isabel Schayani spricht ab 16:30 Uhr live mit ihren Kolleg:innen.
Vor Ort bietet die MDR AKTUELL Newscenter-Tour die Möglichkeit, hinter die Kulissen der größten crossmedialen Nachrichtenredaktion Mitteldeutschlands zu blicken. Bremen Eins lädt besonders Senior:innen zur Teilnahme an ihrer Themenkonferenz ein, der SWR richtet spezielle Angebote für Polizei- und Feuerwehr-Mitarbeitende aus, und der Hessische Rundfunk veranstaltet einen Workshop zu „Fakenews, Bubbles und Nachrichten“ für Jugendliche. Schulklassen können bei BR24 TV hinter die Kulissen schauen, während der Saarländische Rundfunk selbst Nachrichten-Reels erstellen lässt. Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte erfahren an den vier Standorten des Norddeutschen Rundfunks mehr über die Arbeit der Nachrichtenredaktionen.
Transparenz und Vertrauen als zentrale Ziele
Der ARD Nachrichtentag macht redaktionelle Praxis sichtbar: Teilnehmende erleben Redaktionsabläufe aus nächster Nähe und erfahren, wie aus einem Ereignis eine geprüfte Nachricht wird. „Nachrichten sind kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis professioneller Arbeit. Dazu gehören transparente Recherche, Faktenchecks und Priorisierung der Themen“, erklärt der ARD-Vorsitzende Florian Hager.
„Auf dem ARD Nachrichtentag legen wir unsere Arbeit offen, die Menschen können mit den Nachrichtenmachern ins Gespräch kommen und Fragen stellen. Vertrauen ist die wichtigste Währung einer Demokratie und Vertrauen in unser System ist nur möglich, wenn man das System versteht“, so Hager weiter.