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Beste CR-Websites: Rewe führt NetFed-Ranking erneut an

Die Kölner Beratungsfirma Netfederation hat die Nachhaltigkeitskommunikation auf den Websites von 50 großen deutschen Unternehmen verglichen. Die Spitzenposition im aktuellen Ranking nimmt die Rewe Group ein – zum dritten Mal in Folge.

Die REWE Group sichert sich mit 766 Punkten zum dritten Mal den ersten Platz, dicht gefolgt von der Deutschen Telekom mit 765 Punkten. Merck verbessert sich um einen Platz auf Platz 3 und Mercedes-Benz verbleibt auf dem fünften Platz. Die Deutsche Bahn steigt rasant um sieben Plätze auf und rangiert jetzt auf Platz 6.

Im Rahmen der Studie zum Status der digitalen CR-Kommunikation untersuchte Netfederation im ersten Quartal dieses Jahres die Nachhaltigkeitsbereiche der Web-Auftritte von 50 großen deutschen Unternehmen mit Konzernstruktur anhand von insgesamt 115 unterschiedlich gewichteten Kriterien. Diese Kriterien sind den drei Kategorien „Haltung & Glaubwürdigkeit“, „Reporting & Dokumentation“ und „Fakten & Kennzahlen“ zugeordnet.

Haltung & Glaubwürdigkeit

Die große Mehrheit der Unternehmen stellt ihre Nachhaltigkeitsmaßnahmen in Zusammenhang mit ihrem Geschäftserfolg und mit Digitalisierung. Mit Mitarbeitendenden-Testimonials werden Glaubwürdigkeit und Authentizität der Nachhaltigkeitskommunikation gesteigert.

Reporting & Dokumentation

Die Nachhaltigkeitsberichterstattung wird langsam aber stetig digitaler. Nachhaltigkeitsthemen haben auch auf den Corporate Websites mehr Schub bekommen: Mehr als die Hälfte der Unternehmen veröffentlicht jetzt eigene CR-News. Auf fast allen Corporate Websites hat die Corporate Responsibility einen stabil hohen Stellenwert.

Fakten & Kennzahlen

Die Präsentation von Kennzahlen ist hinsichtlich des Inhalts und der Darstellung ungenügend. Seit mehreren Jahren werden immer weniger soziale und ökologische Daten präsentiert. Auch die Visualisierung der Fakten wird nicht weiterentwickelt.

Lesetipp: Das Erfolgsgeheimnis der digitalen Nachhaltigkeitskommunikation von Rewe verraten Julia Dopjans und Julia Vollbracht im Interview.
Quelle: netfed.de