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Wenn Personaler im Februar kommunizieren, …

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… dann geht es um Fachkräftemangel bei der Bahn, Kommunikation mit Punks, Shootingstars und Rebellen, Entgelttransparenz und Home Office, Agilität und Neoliberalismus. Viel Spaß!

Steinzeit

Die wenig überraschende These, dass nichts aber auch gar nichts die direkte Kommunikation von Menschen miteinander ersetzen kann, ist die Pointe eines Artikels im Business Punk: Weder die Lounge-Ecke noch Slack helfen, wenn man das kommunikative Handwerk im Unternehmen nicht beherrscht.

PersonalberaterInnen – oder präziser PersonalbeschafferInnen – können zum Problem werden, wenn es um die Beschaffung von Top-ManagerInnen geht. Warum und wieso schreibt Stefan Scheller.

Recruiting

Allein zwischen 700 und 1.000 LokführerInnen muss die Deutsche Bahn in diesem Jahr einstellen – je nachdem, wen man fragt. Mit (Luft holen!) Tina Lehmann, Head of Talent Acquisition Region Southeast, und Jana Wittenberg, Referentin Grundsätze Talent Acquisition Fachkräfte, sprach Steffi Maass für das Blog HRinMind über Strategien und Methoden der Fachkräftegewinnung im großen Stil.

Dorothea Kübler, Direktorin der Abteilung Verhalten auf Märkten am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, erklärt im Spiegel-Interview, die Ergebnisse ihre Studie über die systematische Benachteiligung von Frauen in Recruiting-Prozessen.

Unternehmenskultur und die Passung von KandidatInnen darauf wird immer wichtiger in einer Zeit, in der die Relevanz der „Hard Skills“ immer stärker abnimmt. Der Kulturmatcher von Cyquest ist ein Instrument, um sowohl die Kultur einer Organisation zu messen, also sichtbar zu machen, als auch KandidatInnen die Chance zu geben, sich bereits auf der Unternehmenswebsite darüber zu informieren und darauf zu matchen. Wie das am Beispiel einer Großbäckerei aussehen kann, schreibt Lisa Adler im Recrutainment Blog auf.

Das Energie-Unternehmen Innogy hat sich einen Recruiting-Chatbot zugelegt. Was er/sie tut und warum, hat die Projektleiterin Kata Soós im unternehmenseigenen Blog aufgeschrieben.

Entwicklung

Antje Neubauer hat den Preis Kommunikatorin des Jahres des Branchenmagazins PR Report gewonnen für ihre Arbeit bei der Deutschen Bahn. Jetzt hat die Topmanagerin gekündigt. Die Zeit führte ein Interview über Teilzeit, Privatleben und Arbeit im Konzern mit ihr.

In vielen Fällen würde schon menschliche Intelligenz bei der Personalentwicklung Wunder wirken. Oder sollten wir das gleich überspringen und direkt künstliche Intelligenzen wie Alexa einsetzen? Über erste Möglichkeiten berichtet Robindro Ullah auf HR-Tomorrow.

Nachfolgeplanung ist ja auch Aspekt der Personalentwicklung. Dann passt der Handelsblatt-Artikel über Fabian Kienbaum, der den Familienbetrieb übernommen hat, ja ganz gut hier her.

In die Zukunft mit HR

Start-ups als Geißel des Neoliberalismus zu verstehen, ist nicht neu und war schon in der New-Economy-Bubble der Jahrtausendwende ein Thema. Ein Interview mit Mathilde Ramadier in der Wochenzeitung Der Freitag greift diesen Blickwinkel auf.

„HR Shootingstar“, Autorin, Speakerin Eva Stock wechselte von der Personalabteilung auf die Business-Seite des Start-ups JobUfo. Warum, wieso, weshalb erklärt sie im Podcast-Interview mit Henrik Zaborowski.

Ein Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) geht davon aus, dass die europäischen Arbeitszeitrichtlinien und die EU-Grundrechtscharta Unternehmen zu einer umfassenden Arbeitszeiterfassung verpflichten. Warum das nun das Ende aller Vertrauensarbeitszeit-Modelle bedeuten könnte erklärt Arbeitsrechtlerin Dr. Alexandra Henkel für ntv.

Anja Förster, Gründerin der Rebels at Work gibt Tipps für Organisationsrebellen in einem Beitrag für die Creating Corporate Cultures Initiative der Bertelsmann-Stiftung.

Agilität, Komplexität, Unvorhersehbarkeit – die Analogien moderner Organisationen zum Segeln sind nicht schwer zu erkennen. Marcus Raitner hat sich kurze und prägnante Gedanken gemacht und sie mit Zitaten garniert, die man sich eigentlich auf den Oberarm tätowieren sollte.

Die SPD fordert ein Recht auf Home Office. Höchste Zeit also, sich mal mit den arbeitsrechtlichen Implikationen auseinanderzusetzen – Sebastian Schröder hat uns das im Human Resources Manager Magazin abgenommen, dankenswerterweise.

Das Entgelttransparenz-Gesetz könnte man als Vorboten verstehen für eine Entwicklung, die in anderen europäischen Ländern bereits weiter ist als in Deutschland. Persoblogger Stefan Scheller schreibt ausführlich über die unterschiedlichen Konzepte und deren Auswirkungen auf zum Beispiel die Gender Pay Gap.

Wenn Personaler im Januar kommunizieren, …

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… dann geht es unter anderem um

Steinzeit

Wir beginnen das Jahr mal mit einer neuen Rubrik für diese kleine Kolumne. Hier findet die geneigte Leserschaft zukünftig Artikel, Ideen und Methoden aus der HR-Steinzeit, die es – wie durch ein Wunder – in das Internet des Jahres 2019 geschafft haben. Fröhliches Zeitreisen! 

Wenn Personaler in die Zukunft schauen, …

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… dann wird das eigentlich auch wirklich mal Zeit. Darum machen wir im Januar des neuen Jahres keinen Jahresrückblick, sondern wagen mal den Blick in die Glaskugel Zukunft. Drei Themen werden (hoffentlich) die Debatten in der HR-Szene bestimmen:

Wenn Personaler im Oktober kommunizieren, …

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… dann geht es unter anderem ums Home-Office, Künstler im Konzern, Millionenschäden durch schlechte Candidate Experience, vermeintliche Minderleister, Sugar Coating der Employer Brand und die Messbarkeit von Digitalität.

Wenn Personaler im August kommunizieren, …

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… dann geht es um profilierte Profi-Profiler, Flexibilität, Generation Y, das Grauen des Alltags, Squads und Bullshit-Jobs und Recruiting-Cafés.

In die Zukunft mit HR

Seit geraumer Zeit geistern durch die klassischen (Spiegel Online, Focus Online) und vor allem durch die sozialen Medien Videos und Kolumne von Suzanne Grieger-Langer. Mit markigen Sprüchen und pointierter Erscheinung macht sie auf sich aufmerksam – als „Profilerin“ will sie Unternehmen helfen, zwischen „Pfeifen“ und „Performern“ zu unterscheiden und lässt damit tief blicken in ein unter-komplexes Menschenbild. Die Journalistin und Diplom-Psychologin Bärbel Schwertfeger hat genauer hingeschaut und in mehreren, langen Artikeln diverse Fehler und Lügen aufgedeckt. Einen Höhepunkt fand der Konflikt, als Grieger-Langer für die Social Recruiting Days als Keynote-Speakerin ausgerufen wurde. Auf Twitter und Facebook brach sich pointierte und halbgare Kritik Bahn, die schlussendlich dann doch zur Programm-Änderung führte, denn auch der Veranstalter geriet in die Kritik. Die „Profilerin“ selbst wehrt sich mit einem Post „Viel Feind, viel Ehr“ und wirft ihren Kritikern panisch „Krieg“, „Terror“ und „Rufmord“ vor – souverän ist auch anders.

Verrückt: „Die“ Generation Y gibt es gar nicht! Meterlange Blogposts und stundenlanges Personaler-Gejammer war völlig umsonst, weil Menschen nicht in Schubladen passen – zumindest nicht viele. Im Handelsblatt steht trotzdem, dass die Gen-Y entscheidungsunwillig ist, obwohl ihre alle Türen offen stehen.

Marcus Reif meint, wir organisierten Arbeit immer noch wie vor 60 und plädiert für mehr Vertrauen, Verantwortung und Flexibilität. Auch das Arbeitsschutzgesetz sei mit New Work des Jahres 2018 nicht mehr vereinbar.

Das schiere Grauen regiert noch immer von Montag bis Freitag für die allermeisten Menschen, wenn man den Artikeln glaubt, die es zum Thema Arbeit in die großen Publikumsmedien schaffen. Auch der Tagesspiegel berichtetWer lustlos arbeitet, hat oft einen schlechten Chef“.

Die Wirtschaftswoche schaut sich an, wie man bei der Telekom in agilen Squads arbeitet und warum diese agile Methode (natürlich) kein Wundermittel ist.

Die These des Anthropologen David Graeber ist, dass der technologische Fortschritt viele Bullshit-Jobs geschaffen hat. Er hat fünf Arten dieser überflüssigen Jobs erkannt.

Entwicklung

Perfektionisten haben keinen guten Ruf, Deadlines auch nicht. Was passieren kann, wenn beides zusammenkommt, schreiben Förster & Kreuz in ihrem Blog.

Welche Skills braucht man in einer Personalabteilung? Die Ergebnisse einer Auswertung von 100 Stellenausschreibungen sind recht eindeutig: Generalisten mit Kommunikationsskills, die auch Englisch sprechen und „Soft-Skills“ haben. Haufe berichtet näheres.

Was man dann in der Personalabteilung verdienen kann, hat der Crosswater Jobguide aus der Stepstone-Gehaltsstudie rausgelesen.

Zu geringe Bezahlung ist noch immer der häufigste Kündigungsgrund in Deutschland, fehlende Anerkennung ist laut einer Studie der zweithäufigste Grund. Mehr steht in der Personalwirtschaft.

Recruiting

Cyquest stellt Software zur Eignungsdiagnostik her und Softgarden stellt Recruiting-Software her. Folgerichtig haben beide Unternehmen zu Jahresbeginn eine Studie durchgeführt, die die Akzeptanz von Matching-Tools bei Bewerbern erheben soll. Ergebnisse stehen im Cyquest-Blog Recruitainment.

Arbeitgebersiegel sind eine beliebte und wohl auch wirksame Möglichkeit, Jobsucher zur Bewerbung zu motivieren. Henner Knabenreich hat sich das Siegel Deutschlands begehrteste Arbeitgeber des FAZ Instituts näher angesehen.

Pop-up-Stores gibt es immer mehr: Auf kurze Zeit gemietete Ladenflächen in exponierten Lagen, die Unternehmen nutzen, um sich oder ihre Produkte zu präsentieren. Das Pop-Up Recruiting Café ist neu – und passiert natürlich in Zürich.

Wenn Personaler im Mai kommunizieren …

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… dann geht es unter anderem um Vorurteile von Algorithmen, Gründe gegen Frauen, Jobs für Penisse, Erziehung durch Unternehmen, DSGVO-BS, Resilienz statt Spaß und eine App fürs Jahresgespräch.

Recruiting

Algorithmen mit Vorurteilen? Das Start-up Pymetrics aus New York hat eine Software entwickelt, die erkennen kann, ob Algorithmen „Vorurteile“ haben. Diese Software hat das Unternehmen nun frei zugänglich zum Download bereitgestellt. Vor allem, wenn in Personalauswahl und -entwicklung immer öfter künstliche Intelligenz zum Einsatz kommt, stellt sich die Frage, wie vorurteilsfrei denn die Algorithmen eigentlich sind. 

Google für Jobs. Bisher bezeichneten viele Recruiter ja Indeed als Google für Jobs. Die müssen sich nun was anderes einfallen lassen, denn Google macht ein Google for Jobs. Florian Behn von Go-Hiring hat bei Haufe.de aufgeschrieben, wie sich dadurch die Stellensuche verändert – und damit auch das Recruiting.

Jobs auf Facebook. Aber natürlich schläft auch die zweite große Datenkrake nicht und sieht zu, dass sie ein möglichst großes Stück vom HR-Marketing-Kuchen abbekommt. Stefan Scheller hat sich angeschaut, wie das so geht.

In die Zukunft mit HR

Warum nicht mal ’ne Frau? Die britische Regierung hat eine Studie beauftragt, die herausfinden soll, warum in den größten Unternehmen des Landes so wenige Frauen in Führungspositionen tätig sind. Zur Halbzeit der nach ihrem Vorsitzenden (!) Alexander Hampton benannten Untersuchung veröffentlicht man jetzt die „besten“ Ausreden.

No Jobs for Cocks. Etwas unsubtiler geht ein Team der Agentur Jung von Matt zu Werke und versucht herauszufinden, warum Frauen eigentlich immer noch 16 Prozent weniger verdienten als Männer. Schlussfolgerung: Das kann nur am (kleinen?) Unterschied liegen:

Eine unzensierte Version des Videos hat das Webdesign-Magazin PAGE.

Nicht so FAQ. Die Agentur R/GA hat sich des Themas Diversity angenommen und zur Förderung der Vielfalt in den eigenen Reihen und in der gesamten Branche ein Video und ein Kartenspiel entwickelt: Not so FAQ – Die nicht so oft gestellten Fragen. Um Beispiel: „Wurdest du schon einmal aufgrund deiner äußeren Erscheinung beurteilt oder eingeschätzt?“ So sollen Vorurteile und Benachteiligung zur Sprache kommen.

Was geht!? Die HR-Konferenz-Saison ist in vollem Gange und Eva Stock von hrisnotacrime.com wagt einen ersten Rückblick und eine Bestandsaufnahme: Wo stehen wir als Profession denn wirklich?

People Analytics und Employee Experience? Wie lässt sich mit Datenanalysen die Reise des Mitarbeiters durch sein Unternehmen besser verstehen und steuern? Ein Interview von Prof. Peter M. Wald mit functionHR-Geschäftsführer Daniel Mühlbauer – im Leipziger HRM Blog.

Neues Arbeiten

Unternehmen Erziehung. Es ist noch immer an der Tagesordnung: Firmen versuchen, ihre Mitarbeiter zu erziehen. Sei es durch plumpe Inzentivierung („Performance Management“) oder bis zur Unkenntlichkeit abstrahierte „Werte“ und „Unternehmenskultur“. Warum tun sie das, und was sagt das über die Probleme moderner Organisationen aus? Stefan Kühl von der Universität Bielfeld hat in der Süddeutschen darüber geschrieben – und hier findet sich eine Version mit Literaturverzeichnis.

App statt Jahresgespräch. Totgesagte leben länger – so offenbar auch das allseits verhasste und mittlerweile von den meisten Unternehmen auch als sinnlos erkannte Jahresgespräch. Nun kann man es (endlich) durch eine App ersetzen.

DS**O. Ich wollte eigentlich nichts dazu schreiben, da vor allem online ein Sturm an Panikmache zur „neuen“ Datenschutzgrundverordnung tobt. Der Sächsische Datenschutzbeauftragte, hat nun allerdings mal einige dieser Fehleinschätzungen zusammengesucht und auseinandergenommen. Beruhigend.

Kein Spaß! Wir alle kennen die Frage: „Und der Job? Macht Spaß?“ Dass es eigentlich eher um „Resilienz“ gehen sollte, schreibt Ephrat Livno bei Quartz wunderbar zusammen.


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Über den Autor: Sebastian Dietrich studierte Politik und Publizistik- und Kommunikationswissenschaften in Potsdam und Berlin. Er arbeitet seit über zehn Jahren an der Schnittstelle von Human Resources und Public Relations, auf Agentur- wie Unternehmensseite.