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Was uns Superhelden für die PR lehren

Foto: fotolia.com / Sunny Studio

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Im März fand „Logan“, der mittlerweile zehnte Teil der X-Men-Reihe, seinen Weg in die deutschen Kinos. Schon seit Jahren begeistern die Filme der Mutanten und davor schon die Comics. Für viele sind Superhelden schon seit der Kindheit ständige Begleiter und Vorbilder. Doch nicht nur Kinder können von ihnen lernen, auch in der PR kann man sich das eine oder andere von Helden abschauen. 

Individualität entscheidet: einzigartige Superkräfte kennen und nutzen
Natürlich machen ihre Fähigkeiten die Superhelden zu etwas Besonderem, aber der eigentliche Grund, warum wir sie so sehr mögen, ist doch vielmehr ihre einzigartige Persönlichkeit. Das Schöne ist ja, dass die meisten Helden einen individuellen Charakter und ihre ganz eigenen Superkräfte haben. Ein Paradebeispiel dafür ist wohl Deadpool, der gerade durch seine zynische Art und den schwarzen Humor begeistert und seine Mutantenkräfte eigentlich aus einem Akt der Schwäche bekommen hat. Am anderen Ende des Spektrums steht Captain America, der wegen seiner Gutmütigkeit und dem Sinn für Gerechtigkeit zum „ersten Superhelden“ gemacht wurde. Auch in der PR kann Mut zur Individualität in der Ansprache der Pressevertreter gut ankommen. Wie die Superhelden muss sich der PR-Berater nicht jeder Norm und jedem Trend beugen, solange die Zielgruppe im Fokus bleibt.

Mut zur Unvollkommenheit: Talente auf der eigenen Heldenreise entwickeln
Wir lieben Superhelden, nicht weil sie perfekt sind, sondern viel mehr weil sie es nicht sind. Dies gilt sowohl für ihren Charakter als auch für ihre Fähigkeiten, denn Superhelden müssen auf ihrer Reise erst lernen, mit ihrer Gabe umzugehen, beziehungsweise steckt harte Arbeit hinter ihrem Können. Spiderman etwa hatte nach dem Spinnenbiss erst ein paar Eskapaden, bevor er lernte, mit den neuen Kräften umzugehen und sie effizient zu nutzen. Auch PR-Skills müssen erst erlernt und erprobt werden. Mit jeder Meldung und jedem Beitrag kann für die nächste gelernt werden, mit der Aussicht sich weiter zu steigern. Auch kleinere und größere Krisen in Unternehmen können mit der richtigen Kommunikation und erkennbaren Bemühungen zur Verbesserung für mehr Glaubwürdigkeit sorgen und als Zeichen für Lernfähigkeit gesehen werden.

Zielstrebigkeit trotz Hürden: neue Wege, das Unmögliche möglich zu machen
Gibt Wolverine etwa auf, als aus einem Personentransport eine halsbrecherische Hasenjagd wird? Lässt sich Batman vom Joker und seiner Unberechenbarkeit unterkriegen? Superhelden haben immer ein klares Ziel und machen alles, was zum Erreichen nötig ist. Unerwartete Hürden werfen die Helden nicht komplett aus der Bahn. Sie bleiben dran und überlegen sich immer wieder neue Wege, um das Unmögliche möglich zu machen. Diese unermüdliche Zielstrebigkeit kann sich jeder PR-Berater zu Herzen nehmen. Wenn das Ziel erst einmal klar abgesteckt ist, sollte eine kleine Niederlage nur als Anlass für eine neue Herangehensweise gesehen werden.

Miriam-Rupp_2016_150x150pxÜber die Autorin: Miriam Rupp ist Gründerin und Geschäftsführerin von Mashup Communications , der Berliner Agentur für PR und Digitales Storytelling. In ihrem Buch „Storytelling für Unternehmen“ beschreibt Miriam Rupp, wie Geschichten zum Erfolg in Content Marketing, PR, Social Media, Employer Branding und Leadership führen. Mit der Philosophie „Wir lieben es, neue Geschichten zu erzählen“, wecken sie und das 20-köpfige interdisziplinäre Team von Mashup Communications schlummernde Erzählpotenziale in und um Unternehmen, die neue Wege gehen.