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Analogosaurus

Ja, auch mit 45 Jahren kann man sich in dieser schnelllebigen Welt schon als Dinosaurier fühlen. Als Analogosaurus sozusagen. Mir passiert das oft, wenn ich jüngeren Kollegen von solchen Dingen wie Postmappen, Faxgeräten oder Telefonzellen erzähle. Ja, ich bin sogar so alt, dass ich mich noch an eine Zeit erinnern kann, in der eilige Informationen per Fernschreiber übermittelt wurden.

Urlaub in der Online-Welt

Pling! Kaum habe ich beim Frühstück in meinem Hotel in Österreich Platz genommen, erreicht die erste WhatsApp-Nachricht den jungen Mann am Nebentisch. Andere loggen sich ins Hotel-W-Lan ein, um mit den Web-Cams auf dem Berg zu checken, wie die Sicht auf der Piste ist. Werden wir in fünf Jahren überhaupt noch hochfahren oder lassen wir Ski-Drohnen sich die Metallarme brechen, während wir auf dem Monitor den Schnee spritzen sehen? Nach dem Frühstück sind die neuesten Nachrichten auf dem Handy oder Tablet gecheckt, während eine einsame, gedruckte Zeitung als Angebot aus einer vergangenen Zeit im Durchgang zum Frühstücksbuffet liegt.

Verdummungsbeschleuniger

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Er gibt sich gerne gewohnten Ritualen hin und lässt sich gerne die eigene, einmal geprägte Meinung immer wieder bestätigen. Aus diesem Grund sind das Internet im Allgemeinen und Diskussionsgruppen mit Gleichgesinnten im Speziellen eine tolle Sache. Hier kann ich mit Menschen gleicher Meinung meine Sicht der Dinge austauschen, ohne durch störende Fakten oder komplizierte politische Zusammenhänge zum Nachdenken gezwungen zu werden.

Prognosen sind schwierig

Medien wollen Prognosen, Menschen vermutlich auch. ExpertInnen geben Prognosen. Aber sollten sie das auch? In seiner neuen Kolumne erklärt Uwe Mommert, warum er sich mit Zukunftsprognosen gern ein wenig zurückhält…

Was wären wir ohne Technik?

Meetings – sie sind wichtig und sie gelten trotzdem als Zeitvernichter. Manchmal ergeben sich dann Situationen, die man nicht besser in einem Film darstellen könnte. Denn vor den Tücken der Technik bleibt niemand verschont – auch nicht Uwe Mommert. Ein Erfahrungsbericht.

Paranoid

Uwe Mommert hat die vermeintliche Zukunft des Journalismus gesehen. Jetzt hat er ein wenig Angst, wähnt sich als Widerstandskämpfer und wartet auf den Terminator.