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Den Finger in die Wunde legen

Foto: © Fotolia/dizain

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Oft geht es in den Beratungsgesprächen zur PR-Wertmessung darum, den Wert der Kommunikation auch intern im Unternehmen zu zeigen und verständlich zu machen. Ein interessantes Gespräch dazu führte ich vor einiger Zeit mit einem Kommunikationsleiter einer großen Versicherung.

NOlympia

Foto: © Fotolia/kamasigns

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Fast die Hälfte der Hamburger trauert über das knappe „Nein“ zur Bewerbung Hamburgs für die Olympischen Spiele 2024. Schnell sind es die „Neinsager“ und „Nörgler“, die hier eine große Chance für die Hansestadt verhindert haben.

Aber war es wirklich so überraschend, dass in einer Zeit, in der in den Medien permanent über gescheiterte Großprojekte und korrupte Sportfunktionäre berichtet wird, nicht jeder Bürger mit einem „Hurra“ zur Urne rennt und einen Blankoscheck
in Milliardenhöhe ausstellt?

Leer

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Foto: Fotolia/bonilla1879


Ehrlich gesagt fällt mir gerade nicht viel ein, was ich über Medien schreiben könnte. Viel zu stark wirken noch die Bilder nach, die am Freitagabend durch den Fernseher den Weg in mein Wohnzimmer fanden. Geplant war ein gemütlicher Fernsehabend, der sich auf seltsam surreale Weise in eine Krisenberichterstattung über eine Terrorattentat verwandelt hat. Seit dem kommen immer mehr neue, fürchterliche Nachrichten in meinem Wohnzimmer an. Ich versuche, meinem zwölfjährigem Sohn zu erklären, warum so etwas passiert, verstehe es aber selbst nicht wirklich.

Verdummung zwischen 16:00 und 20:00 Uhr

Foto: © Fotolia/sirikorn_t

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Wenn man im Urlaub mal bei schlechtem Wetter in der Ferienwohnung sitzt, bietet es sich an, mal den Fernseher anzuschalten. Sollten Sie zwischen 16:00 und 20:00 Uhr auf diese Idee kommen, kann ich ihnen aus jüngster Erfahrung nur davon abraten. Passiert es Ihnen doch versehentlich, so stoßen Sie auf Formate wie „Hallo Deutschland“, „Explosiv“ oder „Brisant“. Ist dies der Fall, so nehmen Sie sofort Beruhigungsmittel zu sich!

Laute Minderheiten und die Schweigespirale

Foto: © Fotolia/thingamajiggs

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Social Media ist etwas Tolles. Man kann mit seinen Freunden in Verbindung bleiben und ihnen die Fotos vom letzten Urlaub, dem letzten Mittagessen oder einfach ein Selfie zusenden. Natürlich kann man über Social Media auch andere Dinge verbreiten. Artikel aus Medien, die man interessant findet oder auch eigene Meinungsäußerungen.

25 Jahre

Foto: © Fotolia/animaflora

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Am 3. Oktober 1990 war Mark Zuckerberg gerade mal sechs Jahre alt. Das iPhone war noch nicht erfunden und ließ noch ganze 17 Jahre auf sich warten. Auch T-Online war noch nicht gegründet. Der Begriff Internet war der deutschen Bevölkerung noch fremd und der erste grafikfähige Internetbrowser sollte erst in drei Jahren erfunden werden.

Aus heutiger Sicht eigentlich unvorstellbar: Es gab schon vor dem Internet politisch aktive Menschen, die einen ganzen Staat mit friedlichen Demonstrationen stürzen konnten. Ohne Twitter, ohne Facebook und ohne Online-Petition.

#Bildnotwelcome

Fotolia#efks_75404657_FussballJa, ich bin Fußballfan. Mein Herz schlägt für einen kleinen, eisernen Verein im Berliner Süden, dessen Zuhause idyllisch „Alte Försterei“ genannt wird. Dieser Verein der zweiten Liga begeistert mich nicht ausschließlich durch seinen Fußball, ganz ehrlich, da gibt es tatsächlich noch bessere. Es ist vielmehr die Atmosphäre, die im Stadion herrscht – viele nennen sie familiär. Wie andere Vereine auch hat der 1. FC Union Berlin begriffen, dass er eine gesellschaftliche Verantwortung trägt. Im Stadion verschmelzen die sozialen Schichten und auch die Nationalitäten zu einer begeisterten Gemeinschaft, die ihren Club zum Sieg treiben möchte.

Schon früh haben sich Vereine wie der 1. FC Union auch der Flüchtlingsthematik angenommen und versucht, in der negativen Stimmung Werte wie Hilfsbereitschaft und Toleranz zu fördern. Es gab Benefiz-Spiele, Integrationsteams und vieles mehr. Kurzum, viele Teams zeigen seit Jahren Engagement und werben für ein tolerantes und weltoffenes Land.

Soziale Dreckschleuder

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Bild: © Fotolia/cecile02

Man hat ja bereits einiges erlebt und erfahren, wie wahr der Ausspruch von Albert Einstein sein kann: „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

Liest man in den letzten Tagen die Kommentare, die so mancher Bundesbürger auf Facebook unter seinem Klarnamen veröffentlicht, so fühlt man sich in Zeiten zurückversetzt, die wir schon lange überwunden glaubten. Schnell fragt man sich, was denn in den Augen von Facebook anstößiger ist: rechtsradikales Gedankengut oder Bilder von nackten Brüsten. Ich halte es da mit der heute show und fordere #nippelstattnazis.

YouTube aus der Sicht von Mommert junior

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Ferienzeit ist toll! Vor allem für meinen Sohn (12 Jahre), den ich letzte Woche mit zu Landau Media genommen habe. Als er sich dort mit unserer Marketing-Chefin Beate Kiep über YouTube unterhielt, kam die Idee auf, dass er doch mal seine Sicht der Dinge aufschreiben könnte. Mit stolzgeschwellter Vaterbrust präsentiere ich hier das Ergebnis: