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Analoge Enttäuschung

Foto: © Fotolia/kite_rin

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Irgendwie ist man als Internet-Junkie ja nie richtig im Urlaub. Auf unserer derzeitigen Urlaubsreise machen meine Frau und ich z.B. ein digitales Urlaubsexperiment. Wir reisen derzeit mit unserem Campingvan durch England und haben uns vorgenommen, alle Buchungen digital vorzunehmen. Dank der weggefallenen Roaminggebühren können wir ja jetzt während der Fahrt, also wenn der jeweils andere fährt, über diverse Apps Hotels und Campingplätze aussuchen und auch buchen. Im Großen und Ganzen funktioniert das prächtig und bis jetzt fehlerfrei, es fördert aber auch Schwachstellen zutage, die entstehen, wenn diese digitalen Hilfsmittel nicht perfekt in den bisherigen Ablauf der Hotels integriert werden.

Ferngesteuert

Foto: © Fotolia/L.S.

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„Sind sie eine Drohne?“, „Sind sie ein Mensch, der von anderen ferngesteuert wird?“ Nein! Das werden die meisten auf diese Frage antworten. Wissen Sie, was ich gerade zwischen dem Tippen der ersten Sätze und dem Tippen dieses Satzes gemacht habe? Ich habe in meine Mails geschaut, weil jemand anderes mir gerade eine gesendet hat. Meine Apple Watch hat vibriert, mein Mail-Symbol in der Programmleiste ist gehopst und gleichzeitig wurden die ersten Zeilen auf dem Bildschirm eingeblendet. Zack war ich mit meinen Gedanken bei der Person, die mir gerade eine Mail gesendet hat.

Mommerts Medienfrage: Sind Sie bereit, für Leistungen im Internet mehr zu zahlen, wenn dafür weniger Werbung gezeigt wird?

Foto: © Fotolia/ribkhan

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Wenn es nach Mathias Döpfner vom Axel Springer Verlag geht, dann würden wir alle längst für Lesestoff im Internet bezahlen. Die Realität sieht ganz anders aus: Ziemlich viel Content gibt es für „gar kein Geld“ – also für die Leserschaft gratis. Gleichzeitig wird die steigende Menge an Werbung und ausgeklügelten Werbealgorithmen sehr häufig kritisiert. Bleibt also die berechtigte Frage, wie denn ein Ausweg aussehen könnte.

Mommerts Medienfrage: So haben Sie abgestimmt

Foto: © Fotolia/JFL Photography

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Zuletzt wollten wir in „Mommerts Medienfrage“ von Ihnen wissen, ob sich die Bundesregierung Ihrer Meinung nach ausreichend für den Schutz der Pressefreiheit einsetzt. Bei der Umfrage haben 40.009 TeilnehmerInnen im Zeitraum von 20. Mai bis zum 12. Juni 2017 auf verschiedenen Medienplattformen und auf medienrot.de geantwortet.

Mommerts Medienfrage: Setzt sich die Bundesregierung Ihrer Meinung nach ausreichend für den Schutz der Pressefreiheit ein?

Foto: © Fotolia/JFL Photography

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Lügenpresse-Vorwürfe, die Inhaftierung von Deniz Yücel und mangelnde Auskunftsbereitschaft von Behörden – es gibt viele Themen, die die Probleme allein im deutschsprachigen Journalismus aufzeigen. Für eine bessere Akzeptanz ihrer Arbeit können JournalistInnen auch selbst viel tun und das machen sicherlich auch. Für eine gesunde Presselandschaft ist jedoch auch die passende politische Atmosphäre wichtig.

Deshalb wollen wir gern von Ihnen wissen, wie Sie die politische Situation einschätzen: Setzt sich die Bundesregierung Ihrer Meinung nach ausreichend für den Schutz der Pressefreiheit ein? Geben Sie uns bitte Ihr Feedback, indem Sie abstimmen.

Zuletzt hatten wir Sie und die medienrot-LeserInnen gefragt, wie sie den Umfang der Berichterstattung über Terroranschläge in den deutschen Medien bewerten. Und so haben sie abgestimmt >>

Mommerts Medienfrage: So haben Sie abgestimmt

Im letzten Newsletter haben wir in „Mommerts Medienfrage“ von Ihnen wissen wollen: Terroranschläge in Deutschland – Wie bewerten Sie den Umfang der Berichterstattung? Bei der Umfrage wurden 5.055 TeilnehmerInnen im Zeitraum von 04. Mai bis zum 16. Mai 2017 berücksichtigt. Die Umfrage fand auch auf weiteren deutschen Medienplattformen statt.

Online-Hippies und Piraten

Foto: © re:publica

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LOVE OUT LOUD! Das war das Motto der 11. re:publica, die vom 08. bis zum 10. Mai in Berlin stattfand. Eigentlich ja sowas wie ein Hippie-Motto. So freute ich mich schon auf woodstockähnliche Verhältnisse in der Berliner Station. Ok, voll wie Woodstock war es auch – mit über 8.000 Teilnehmern soll ein neuer Rekord erreicht worden sein. Auch ansonsten herrscht noch immer eine lockere Stimmung, allerdings hören dann die Parallelen zu Woodstock schnell auf.

Mommerts Medienfrage: Terroranschläge in Deutschland – Wie bewerten Sie den Umfang der Berichterstattung?

© Fotolia/mitrija

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Macht man morgens das Radio an, schaut tagsüber in die Zeitungen und ins Netz, schaltet man abends den Fernseher an: In den Nachrichten finden sich – zumindest gefühlt – täglich Berichte über Terroranschläge. Ist dieses Gefühl richtig? Wird aus Ihrer Perspektive zu wenig oder zu viel über Terroranschläge berichtet? In Mommerts Medienfrage gehen wir in dieser Ausgabe genau dem nach. Wir bitten Sie um Ihre Meinung.

Zuletzt hatten wir Sie und die medienrot-LeserInnen nach dem Vertrauen in die Presse gefragt und so haben sie abgestimmt >>

Mommerts Medienfrage: So haben Sie abgestimmt

Im März haben wir Sie gefragt, wie sehr Sie der Presse vertrauen. Bei der Umfrage wurden 5.073 TeilnehmerInnen im Zeitraum von 16. März bis 10. April 2017 berücksichtigt. Das Ergebnis zeigt recht deutlich, wie gespalten das Verhältnis zum Journalismus in Deutschland ist.