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Tipps & Tools für PR- und Medienprofis

„3 Influencers to watch“, Content Marketing, Etats

Fotolia#gstockstudio_97205096_3vor6_Dienstag_920x448px1. HORIZONT Online und die Analyse-Plattform InfluencerDB starten die Reihe „3 Influencers to watch“ und stellen künftig jeden Monat drei Influencer vor, die im Vormonat für Aufsehen gesorgt haben: Zum einen der „Top-Influencer“, der mehr als 400.000 Follower, ein positives Wachstum und einen sogenannten Qualityscore von über 85 Prozent aufweisen kann, der „Rising Star“ ist, der mindestens 50.000 Follower, 4,5 Prozent Wachstum und einen Qualityscore von mindestens 75 Prozent hat, sowie die „Monthly Discovery“, die mindestens 10.000 Follower, ein positives Wachstum und einen Qualityscore von mindestens 75 Prozent aufweisen sowie in besonderer Art und Weise im vergangenen Monat herausgestochen haben muss. Im April waren das: carodaur (Top-Influencer), greta.topmodel.2017 (Rising Star) und flopunktwe (Monthly Discovery).
horizont.net >>

2. „Die ganz große Herausforderung (beim Content Marketing, Anm. d. Red.) wird eher sein, die Silos abzuschaffen“, attestiert C3-Chef Rainer Burkhardt. Seiner Meinung nach werde es immer wichtiger, „die einzelnen Kompetenzen aus der Kreation, Performance und Technik-Power zu schlagkräftigen Teams zu bündeln.“
meedia.de >>

3. +++ Etats +++
Zum ersten Mal plant das Land Brandenburg eine Standortmarketingkampagne und sucht dafür einen externen Dienstleister.
new-business.de >>

Die Deutsche Bahn startet öffentliche Ausschreibung für ihre Online- und Mobile-Portale sowie für Omni-Channel-Projekte.
horizont.net >>

ELEMENT C übernimmt die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für freelance.de
elementc.de >>

Chatbots, von der Marke zum Medium, Werbung auf einem Blog

Foto: © Fotolia/vectorfusionart

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1. Chatbots sind besser als ihr Ruf, attestiert Akom360-Blogger Johannes Lenz. Nachdem er mit drei Chatbot-Start-ups gesprochen hat, kommt er zu dem Schluss: „2017 wird in Sachen Chatbots das Jahr der Customer Experience. 2016 wurde experimentiert, wurden Chatbots schnell realisiert und gelaunched. Dieses Jahr werden wir vermehrt Chatbots auf dem Facebook Messenger kennenlernen, die einen Schritt weitergehen, die dialogsicherer sein werden, die mehr Individualität bieten werden und die insgesamt über ein höheres Skill-Set verfügen.“
wuv.de >>

2. Video-Tipp: Franziska von Lewinski, Vorstand bei fischerAppelt, glaubt, dass jede Marke zum Medium werden kann. „Jede Marke hat spannende Geschichten zu erzählen.“ Ihrer Meinung nach können Unternehmen aufgrund ihres Fachwissens glaubwürdigere Medien machen als klassische Zeitungen und Magazine.
turi2.de >>

3. Werbung auf einem Blog – was ist erlaubt? Diese Frage klären die Rechtsanwälte Beatriz und Holger Loos. Ihr Tipp: „Die einfachste und in der Regel zielführendste Möglichkeit ist immer, auf den eigenen gesunden Menschenverstand zu hören oder einfach einige Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen, die mit den Inhalten selbst nichts zu tun haben, um ihre Meinung zu bitten. Wie würde man selbst, wenn man den jeweiligen Inhalt sieht, diesen wahrnehmen? Fühlt sich der Inhalt wie Werbung an oder nicht? Meistens wird man über diesen Weg zu einem vernünftigen Ergebnis kommen und wissen, ob etwas zu kennzeichnen ist oder nicht.“
marconomy.de >>

Dörte Spengler-Ahrens, Corporate Blogs, digitaler Polizist

Foto: © Fotolia/vladans

Foto: © Fotolia/vladans

1. Video-Tipp: „PR ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für jede Kampagne“, stellt Dörte Spengler-Ahrens, Geschäftsführerin von Jung von Matt/Saga und langjähriges ADC-Vorstandsmitglied, beim Interview auf dem ADC-Kongress in Hamburg heraus.
wuv.de >>

2. Corporate Blogs können eine zentrale Rolle in der B2B-Unternehmenskommunikation einnehmen, weiß Melanie Tamblé, Geschäftsführerin der ADENION GmbH und Expertin für PR, Online-Marketing und Social Media. Doch dafür dürfen sie nicht „nur als Veröffentlichungskanal, sondern als Dialoginstrument und Content Ressource betrachtet werden“.
marconomy.de >>

3. Im britischen Durham wird die Polizei bald von einer Künstlichen Intelligenz unterstützt, die im Rahmen eines Experimentes mit über den Umgang mit Straftätern entscheiden soll. Bereits in wenigen Wochen soll das System Harm Assessment Risk Tool, kurz HART, den Dienst antreten. Basierend auf Aufzeichnungen mehrjähriger Polizeiarbeit soll das System prognostizieren, wie wahrscheinlich es ist, dass Straftäter wieder erneut straffällig oder auffällig werden.
wired.de >>

Sascha Pallenberg, User Generated Brand Storytelling , Content, der für Klicks sorgt

Foto: © Fotolia/gstockstudio

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1. Lesetipp: Sascha Pallenberg, Head of Digital Content in der Unternehmenskommunikation von Daimler, gibt im Interview Einblicke in seine Strategie. Neben Aktivität im Social Web sind für den Konzern auch eigene Medien von zentraler Bedeutung. „Wer seine Aktivitäten auf Social Media-Kanäle fokussiert, der ist auch den Veränderungen dieses Marktes schutzlos ausgeliefert. Wer garantiert uns denn, dass Facebook in einem Jahr nicht seinen Algorithmus ändert und die Preise für Sponsored Posts anzieht? Die eigenen Plattformen haben wir hingegen unter unserer Kontrolle und vor allen Dingen können wir diese ganz anders gestalten und final auch auswerten. Owned Media wird sowohl im Marketing, wie auch in der Unternehmenskommunikation eine immer wichtige Rolle einnehmen“, so Pallenberg.
meedia.de >>

2. Unternehmen können und sollten User Generated Brand Storytelling im Social Web nutzen, raten die Springer-Autoren Carsten W. Hennig, Oliver Ruf und Matthias Schulten. Sie betonen die Bedeutung der Online-NutzerInnen als GeschichtenerzählerInnen und MarkenbotschafterInnen. Vor diesem Hintergrund müssten Marketing-StrategInnen das kostengünstige Potenzial von User Generated Brand Storytelling „lenken, selektieren oder kuratieren und in eine Kerngeschichte“ des Unternehmens integrieren lernen.
springerprofessional.de >>

3. Content, der für Klicks sorgt: Sieben zentrale Strategien für jedes Social Network stellt Christina Newberry vor. Dabei gibt sie u.a. grundlegende Tipps wie die LeserInnen mit klarem Mehrwert zu versorgen, die Zielgruppe direkt anzusprechen und Inhalte auf das jeweilige soziale Netzwerk anzupassen.
blog.hootsuite.com >>

Studie „Global Candidate Preferences“, Design Thinking, Content Marketing

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Foto: © Fotolia/vectorfusionart

1. Laut der Studie „Global Candidate Preferences“ wissen BewerberInnen in Deutschland oft nicht, was Unternehmen ihnen bieten. Das sieht in den meisten anderen Ländern anders aus. gerade einmal 36 Prozent der deutschen StudienteilnehmerInnen geben an, über die in einer Firma gezahlten Gehälter informiert zu sein. Für die Studie hatte ManpowerGroup Solutions, weltweit fast 14.000 ArbeitnehmerInnen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren befragt.
manpowergroupsolutions.de >> via pr-journal.de >>

2. Kann Design Thinking auch Produkte der PR innovieren? Dieser Frage geht Jeanne Wellnitz nach. Neben einer Erklärung dieser Kreativmethode stellt sie Beispiele vor, bei denen bereits nach der Design-Thinking Methode gearbeitet wird ( Schweizer Zurich Insurance Group oder die Agentur Fink & Fuchs), und zitiert Content-Marketing-Beraterin ­Tanja Josche: „Design Thinking biete sich vor allem im Content Marketing an, da die Methode helfen kann, wenn das Ziel unscharf ist, es sich um versteckten, gar künftigen Bedarf handele“.
pressesprecher.com >>

3. Lesetipp: Matthias Wesselmann, Vorstand der fischerAppelt AG, beantwortet sechs Fragen zum Thema Content Marketing. „Die Kunst ist, die Aufmerksamkeit des Kunden mit relevantem Content wertzuschätzen“, formuliert er dabei als entscheidenen Erfolgsfaktor. Übrigens spricht Matthias Wesselmann auf der Corporate Content Conference der Akademie der Deutschen Medien am 23. Mai 2017 im Literaturhaus München zum Thema: „Wertschätzung für Aufmerksamkeit: Wie Content Marketing zum langersehnten Schulterschluss von Marketing und Vertrieb wird“.
corporate-content-conference.com >>

Influencer Relations, Videoeinsatz in Social Media, Etats

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Foto. © Fotolia/gstockstudio

1. Influencer Relations: Unternehmen sollten auf die Qualität statt die Quantität der Follower achten, rät Bloggerin Vreni Frost von neverever.me. „Es kann für Marken viel interessanter sein, für einzelne Produkte oder Kampagnen Nischen-Influencer zu engagieren, die sich wirklich mit dem Thema auskennen und über eine treue Fangemeinde verfügen. Stichwort Interaktion! Was bringt es, viel Geld in die großen Accounts zu stecken, denen jede Glaubwürdigkeit abhanden geraten ist – und deren Fans sich für die beworbenen Produkte letztlich nicht interessieren?“, betont sie.
welt.de >>

2. Sechs Tipps für den Videoeinsatz in Social Media gibt’s von Natasa Forstner. Sie stellt heraus, dass die richtige Länge abhängig ist von der Art des Films, und rät dazu, Videos bei Facebook direkt hochzuladen statt einen YouTube-link zu teilen, Die Autoplay-Funktion zu nutzen, Untertitel hinzuzufügen, die Live-Funktion zu nutzen sowie Featured Videos bei Facebook hinzufügen.
blog.press-n-relations.de >>

3. +++ Etats +++
Ballou PR hat sich den Kommunikationsetat des estnischen Lieferroboter-Herstellers Starship Technologie gesichert.
pr-journal.de >>

Strichpunkt, Designagentur aus Stuttgart, hat sich im intern. Pitch um den Branding-Etat der DHL Group durchgesetzt.
wuv.de >>

Die US-Autovermietung Hertz vergibt den Etat für Social Media Marketing an C3 und Rethink.
horizont.net >>

Axel Springer hy, #PositiveImpact, Polizei-Gezwitscher

Foto: © Fotolia/vectorfusionart

Foto: © Fotolia/vectorfusionart

1. Beratung in Sachen Digitalisierung: Axel Springer gründet unter Geschäftsführer Christoph Keese die hy GmbH und will mit der neuen Unit Firmen bei der digitalen Transformation unterstützen. Damit steigt das Medienhaus ins Beratungsgeschäft für digitale Transformation ein. Neben Keese steuert wir das Beratungsunternehmen von Lars Zimmermann, zuvor Geschäftsführer von hy, das nun in der Neugründung Axel Springer hy aufgeht, gesteuert.
wuv.de >>; meedia.de >>

2. #PositiveImpact: Die Deutsch eBank startet eine globale Kampagne für besseres Image – und kommuniziert vier Monate dabei nur intern. „Es wird eine Kampagne mit echten Mitarbeitern, echten Kunden und wahren Geschichten. […] Wir starten daher unsere interne Kampagne mit den Beiträgen von rund 300 Kolleginnen und Kollegen, die beispielhaft ihre persönlichen Geschichten erzählen“, verrät Unternehmenssprecher Jörg Eigendorf.
turi2.de >>

3. Fake News: Wie die Polizei ihre Pressearbeit im Umgang mit „alternativen Wahrheiten“ anpasst, hat sich Journalistin und Kommunikationsberaterin Mirjam Stegherr einmal genauer angeschaut. Für Schnelligkeit und Trasnparenz entwickelt sich Twitter mehr und mehr zum zentralen Informationskanal, JournalistInnenen folgen den Accounts der Polizei, worüber quasi „kleine Presemitteilungen“ veröffentlicht werden. Dabei bewegt sich die Behörde auf einem schmalen Grat zwischen Akzeptanz und Autorität und steht vor der Frage: Wie umgangssprachlich und persönlich darf die Kommunikation eigentlich sein?
pressesprecher.com >>

Bayer AG vs. Künast, Shitstorms, Wahlkampf auf Facebook

Foto: © Fotolia/Eugenio-Marongiu

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1. Konzernkommunikation auf Twitter? Wie das geht zeigt mustergültig die Bayer AG. Thomas Knüwer fasst zusammen, wie die „Bayer-Kommunikation Renate Künast vor die Twitter-Pumpe laufen ließ“. Ungeachtet dessen, ob Monsanto-Saatgut befürwortenswert ist oder nicht, hätte eine „Politikerin [im konkreten Fall] versucht, PR aus der Vor-Internet-Zeit zu betreiben“, so Knüwer.
indiskretionehrensache.de >>

2. Wie Firmen Shitstorms bewusst erzeugen, um für sich zu werben, zeigt Sebastian Maas auf. „Werbefirmen versuchen gezielt, mit polarisierenden (also oft rassistischen oder sexistischen) Aussagen, einem beworbenen Produkt mehr Aufmerksamkeit zu bekommen“, stellt er in seinem Artikel bei bento fest. Mit gezielter Provokation „kann man nämlich mit sehr wenig Geld viel Aufmerksamkeit bekommen, auch in den Medien. Manchmal reicht da schon ein einziges Plakat. Nur ist das sehr schwer zu steuern. Es muss auf jeden Fall zum Image der Firma passen“, erklärt Olaf Hoffjann, Professor für Medien und Marketing an der Ostfalia Hochschule.
bento.de >>

3. Von Menschen und Bots – Konstantin Klein nimmt die Facebook-Kommunikation der deutschen Parteien unter die Lupe. Dabei stellt er fest, dass die SPD Videos nutzt, „ um ein Thema, einen Deutungsrahmen zu setzen: Empathie und Gerechtigkeit.“ Dagegen setzt die CDU aktuell das Thema „Leitkultur“. Ein „gelungener Zug“, findet Kognitionswissenschaftlerin Elisabeth Wehling von der University of Berkeley, denn: „Die Gegner der Leitkultur-Debatte würden ihnen dabei einen ‚großen Gefallen‘ tun, weil sie das Thema immer wieder aufgriffen“. Bleibt die Frage, wie viele Wahlkämpfer eigentlich noch Menschen sind. Dazu hält Klein fest: „Union, SPD, Linke, Grüne und FDP lehnen den Einsatz von Bots ab“.
dw.com/de >>

GPRA, Storymaker + Tencent, Augmented Reality

Foto: © Fotolia/gstockstudio

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1. Uwe Kohrs‘ Amstzeit als Präsident der Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA) läuft aus. Bei der Mitgliederversammlung am 5. Mai in Hamburg wird über seine Nachfolge entschieden. Christiane Schulz, Deutschlandchefin von Weber-Shandwick, stellt sich zur Wahl.
horizont.net >>

2. Storymaker schließt eine Partnerschaft mit dem chinesischen Internet-Unternehmen Tencent ab, dem Betreiber von WeChat. Die App ist ein „wachsender Marketing- und Absatzkanal für Unternehmen mit chinesischer Zielgruppe“, den über Storymaker nun auch deutsche Unternehmen ohne Sitz in China nutzen können. Die deutsche Agentur berät bei der Account-Eröffnung und übernimmt den operativen Betrieb.
pr-journal.de >>

3. Video-Tipp: Ralph Pfister erklärt den Begriff Augmented Reality und verrät, wie Marketer die Technologie einsetzen können. Social-Media-Plattformen wie Facebook und Snap bieten virtuelle Filter, Lenses und Masken an – damit können Unternehmen schon mal munter testen, rät Pfister.
wuv.de >>

Schulz vs. Merkel, Twitter, Content Marketing

Foto: © Fotolia/nyul

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1. Eine PAS-Studie vergleicht Facebook-Fans von Martin Schulz und Angela Merkel und zeigt, warum „Sankt Martin“ seinen Heiligenschein verlor. Die Untersuchung zeigt: Schulz spricht eher traditionelle ArbeiterInnen und Intellektuelle an, Merkel dagegen punktet in der Mitte der Gesellschaft. Doch eine große Wählermasse bringt die Fangemeinde von Martin Schulz nicht. „Wer die Wahl gewinnen will, muss die Mitte der Gesellschaft auf seine Seite bringen. Und die fühlt sich – derzeit – wohl unter Kanzlerin Merkel“, sagt Kommunikationsprofi Prof. Dr. Alexander Güttler.
komm-passion.de >>

2. Twitter schließt 16 neue Video-Streaming-Partnerschaften, um Musik, Sport und News zu zeigen. Unter anderen sollen künftig exklusive Live-Konzerte sowie die MTV Awards und verschiedenen Shows der Fashion Weeks in New York, Paris, London oder Mailand über das soziale Netzwerk übertragen werden. Zudem hat der Kurznachrichtendienst einen 24-Stunden-News-Stream mit Bloomberg vereinbart.
wired.de >>

3. Zehn Dinge, die Verlage von Content Marketern lernen können, listen Johannes Ceh und Dominik Grau. Den Marketing-Beratern zufolge sind dabei u.a. klare Zielstellungen, journalistische Kompetenz, Analysen und Daten sowie die sogenannten MIU – Minimum Information Units unerlässlich.
horizont.net >>