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Aktuelles bei medienrot

Studie „Digital in 2017“, digitale Transformation, Corporate Blogs für B2B-Unternehmen

Foto: © Fotolia/Astarot

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1. Weniger als die Hälfte, nämlich 41 Prozent, der Deutschen in sozialen Netzwerken aktiv. Das zeigt die Studie „Digital in 2017“ von We Are Social im Auftrag von Hootsuite. Dafür wurden Informationen aus unterschiedlichsten Quellen – aus Datenbanken wie Similarweb und Ericsson Data, den sozialen Netzwerken selbst und den Vereinten Nationen – analysiert. „Social Media ist kein Trend mehr, sondern längst gesetzt. Umso wichtiger ist es, die sozialen Medien in unsere alltägliche Kommunikation nahtlos zu integrieren“, kommentiert Vanessa Bouwman, Managing Director von We Are Social, die Ergebnisse.
wearesocial.com >>; wired.de >>; marketing-boerse.de >>

2. Laut Trendbefragung Snapshot, einer Initiative von Roland Berger, Münchner Gespräche sowie W&V, fühlen sich gerade einmal 11,6 Prozent der 52 Befragten, drei Viertel davon Marketing- oder Kommunikationschefs, für die digitale Transformation wirklich gut aufgestellt.
wuv.de >>

3. Wie Corporate Blogs auch für B2B-Unternehmen funktionieren können, erklärt Michaela Brandl. „In ihrem Corporate Blog können B2B-Unternehmen gezielt auf die speziellen Bedürfnisse der einzelnen Entscheidungsträger der Buyer Group eingehen“, attestiert sie.
upload-magazin.de >>

„Die Lebensmittelwirtschaft“, Anita Würmser, Pitch unter Influencern

Foto: © Fotolia/Eugenio-Marongiu

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1. Branchenkommunikation: Der Lobbyverein „Die Lebensmittelwirtschaft“ stellt seine Aktivität ein. Der Verein, der im Jahr 2012 als Kommunikationsplattform gegründet wurde, sieht mit der Etablierung einer branchenübergreifenden Kommunikation seine Aufgabe als erfüllt an, heißt es. „Mit unseren Veranstaltungen, Studien, Symposien und Kooperationen haben wir gezeigt, dass Gespräche zwischen Politik, Zivilgesellschaft, Unternehmen, Wissenschaft und Medien zur Wertschätzung der Lebensmittel beitragen“, sagte Stephan Becker-Sonnenschein, bislang Geschäftsführer von „Die Lebensmittelwirtschaft“.
prreport.de >>; fleischwirtschaft.de >>

2. „Kennen und respektieren Sie die Standards des Journalismus“, gibt Anita Würmser, Journalistin, Publizistin und Geschäftsführerin der Management- und Kommunikationsberatung wuermser.communications, PRlerInnen als Rat mit. Sie sollten Inspirationen, Fakten und Kontakte liefern, die JournalistInnen helfen, einen guten und nutzwertigen Artikel zu schreiben.
cision.de >>

3. Auf der Suche nach Influencern als MarkenbotschafterInnen für ihr Label setzt Modedesignerin Anine Bing nicht auf die Vermittlung durch Agenturen. Sie lässt Instagrammer einfach um die Plätze als Markenbotschafter pitchen. Die ersten GewinnerInnen stehen auch schon fest: zwei Fashion-Instagrammerinnen, die zwar keine riesige Reichweite haben, dafür aber authentisch sind.
wuv.de >>

Unternehmenskommunikation, Content Marketing 2017, Instagram-Strategie

Foto: © Fotolia/gstockstudio

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1. Content-Schock und sinkendes Vertrauen in Marken und Medien – Wie die Unternehmenskommunikation diesen Entwicklungen begegnen kann, zeigt das Team der Unternehmensberatung LAUTENBACH SASS. Fazit: Es ist unabdingbar, sich auf die NutzerInnen zu konzentrieren. Konkret heißt das: „Die Nachfrage diktiert die Anforderungen an Formate und Inhalte. Die Ziele des Unternehmens und der Kommunikation sind dabei der Ausgangspunkt. Sie müssen so übersetzt und transportiert werden, dass sie bei den unterschiedlichen Zielgruppen ankommen. Und zwar dort, wo sich die Zielgruppen aufhalten.“
lautenbachsass.de >>

2. Ansätze und Entwicklungen, die das Content Marketing aus dem „Tal der Enttäuschungen“ führen können, zeigt Alexander Erlmeier, Managing Director Central Europe der Content-Empfehlungsplattform Outbrain, auf. Er sieht eine „Phase der Innovationen und Weiterentwicklungen“, in der u.a. Themen wie Chatbots, Video-Storytelling, Podcasts oder VR eine Rolle spielen werden.
wuv.de >>

3. Fünf Tipps für die richtige Instagram-Strategie hat das Team von Oliver Schrott Kommunikation auf Lager. Neben ausgiebigen Tests rät das OSK-Team dazu, Kollegen einzuspannen, um noch mehr Bilder zur Verfügung zu haben, den Account auch mal von jemand anderem übernehmen zu lassen (Stichwort Takeover), auf Kommentare auch zu reagieren und Hashtags sinnvoll einzusetzen.
osk.de >>

„Typisch-ich“-Kampagne mit Chatbot, Markenbotschafter, Content Marketing

Foto: © Fotolia/nyul

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1. Für die „Typisch-ich“-Kampagne setzt die Bundesagentur für Arbeit (BA) erstmals auf einen Chatbot. Der Fokus der 2016 gestarteten Kampagne liegt in diesem Jahr auf dem Thema Berufsberatung. Mithilfe des Chatbots können sich Jugendliche, die eine Ausbildung suchen, über ihre Stärken und dazu passende Berufsfelder informieren. „Mit dem What’sMeBot involvieren wir die Teenager auf eine Weise, die man so von der Bundesagentur für Arbeit erstmal nicht erwartet hätte. Der Bot ist ein unterhaltsames Tool, das in den wichtigsten Kommunikationskanal der Zielgruppe – Whatsapp – integriert wurde“, erklärt Sascha Hanke, Executive Creative Director bei Kolle Rebbe.
wuv.de >>

2. „Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter dabei unterstützen, sich als Markenbotschafter zu engagieren, statt ständig zu befürchten, dass das Falsche nach außen dringt oder eine persönliche Meinung dem offiziellen PR-gesteuerten Firmenbild“, rät PR-Doktor Kerstin Hoffmann. In der Contentflut sind Inhalte, die ein wiedererkennbares Gesicht haben, oft die einzige Möglichkeit, sich durchzusetzen.
kerstin-hoffmann.de >>

3. Die fünf beliebtesten Fehler im Content Marketing listet Thomas Knüwer. Seiner Meinung nach ist eine klare Begriffsdefinition die Grundvoraussetzung für erfolgreiches Content Marketing. Zudem sollten alle Inhalte qualitativ hochwertig sein und den Zielgruppen echte Mehrwerte bieten. Unter diesen Gesichtspunkten nimmt er auch travel.me, Tuis neue Branded-Content-Plattform (wir berichteten), kritisch unter die Lupe.
indiskretionehrensache.de >>

„Reputationsmonitor Deutschland“, Influencer Relations, Etats

Foto: © Fotolia/gstockstudio

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1. Laut „Reputationsmonitor Deutschland“ des Wirtschaftsforschungsinstituts Dr. Doeblin haben BMW und Adidas bei den Deutschen das höchste Ansehen. Beide Marken teilen sich den ersten Platz. Gefolgt wird das Spitzenduo von VW – trotz des Diesel-Skandals konnte der Autobauer den dritten Platz aus dem Vorjahr behaupten. Schaut man sich die Reputationsindikatoren genauer an, fällt auf, dass Adidas BMW und Volkswagen in Sachen „Sympathie“ deutlich hinter sich lässt.
wp-online.de >>; pr-journal.de >>

2. Marken brauchen Influencer Relations, attestiert Johst Klems, Chef der Düsseldorfer Social Media- und PR-Agentur Earnesto. „Influencer schaffen Inhalte, die Millionen von Menschen interessieren. Insbesondere die jüngere beziehungsweise lifestyleaffine Zielgruppe nutzt die sozialen Netzwerke besonders intensiv und lässt sich durch die Meinung von Influencern inspirieren“, so Klems.
horizont.net >>

3. +++ Etats +++
Im Pitch sichert sich Serviceplan den Werbeetat für die Marke Beck’s.
horizont.net >>

Die Kommunikationsagentur achtung! sichert sich den PR- und Social Media-Etat der BodyChange – Social Media Interactive GmbH.
achtung.de >>

Die Territory webguerillas übernehmen Onlinekommunikation und Influencer-Marketing für DrSlym.
territory.de >>

Rückblick auf einen Abend mit Yps, der WiWo und Co.

Neujahrsempfang des BdP Nord bei Landau Media in Hamburg

Franziska Bluhm, Christian Kallenberg, Jens Stoewhase (v.l.)

Das Jahr hatte kaum begonnen, da lud der Bundesverband der Pressesprecher (BdP) mit seiner Landesgruppe Nord (Hamburg / Schleswig-Holstein / Mecklenburg-Vorpommern) zum Neujahrsempfang für SprecherInnen in Hamburg ein. Und wie es heute üblich ist, gibt es bei solchen Anlässen nicht nur Schnittchen und Sektchen, sondern auch etwas Brainfood für das Knabbern im Kopf. Genau an dieser Stelle kam Landau Media ins Spiel: Unter dem Motto „Handelsblatt, WiWo und Yps – Wie sich Medienmarken in der digitalen Welt neu erfinden“ organisierte das Team um Kommunikationschefin Beate Kiep einen Abend in der frisch eröffneten Hamburger Dependance des Berliner Medienbeobachters

B2B-Conversions, Chatbots, Influencer Marketing im Tourismus

Foto: © Fotolia/Astarot

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1. Laut aktueller Studie der programmatischen Marketingplattform Rocket Fuel findet die Mehrheit der B2B-Conversions außerhalb der üblichen Arbeitszeit statt. „De facto werden mehr B2B-Käufe außerhalb der Arbeitszeit getätigt, als während der üblichen „office hours“ (9-18 Uhr, Mo-Fr). Lediglich 47 Prozent der Conversions finden während der Arbeitszeit statt“, erklärt Oliver Hülse, Geschäftsführer D-A-CH bei Rocket Fuel. Für die Studie wurde im Juni 2016 eine Umfrage unter 417 Marketing- und Business-EntscheiderInnen aus Deutschland, Italien, dem Vereinigten Königreich und Frankreich durchgeführt. Zudem flossen Daten aus 22 B2B-Kampagnen, die 2015 und 2016 über Rocket Fuels programmatische Marketingplattform durchgeführt wurden, in die Analyse ein.
marconomy.de >>; marconomy.de >> (Oliver Hülse im Interview)

2. Warum wir Chatbots in der Kundenkommunikation eine Chance geben sollten, erklärt Dirk Jehmlich, geschäftsführender Gesellschafter der Strategieberatung Diffferent. Er verweist auf entscheidende Fortschritte in der KI-Forschung betont: Kommen Bots im Kundenservice zum Einsatz, gibt es „keine Warteschleifen, keine Ungeduld, keine Unhöflichkeit, keine Müdigkeit. Zudem sind sie ‚digitale Demokratisierer‘: Ein personal-intensives Callcenter kann sich nicht jedes Unternehmen leisten. Einen Bot schon.“
wuv.de >>

3. In Sachen Influencer Marketing setzt die Tourismus-Branche auf Instagram. So zahlen Urlaubsportale teilweise viel Geld, um über InstagrammerInnen jüngere Zielgruppen anzusprechen. Medienforscher Niels Brüggen vom Münchner Institut für Medienpädagogik (JFF) gibt zu bedenken: „Es ist ein bekanntes Problem, dass nicht unbedingt nachvollziehbar ist, ob diejenigen, die online schöne Bilder posten, finanziert sind von Hotelketten oder Tourismusanbietern. Es gibt keine eindeutigen Vorschriften, wie diese Art von Werbung gekennzeichnet werden muss.“
wiwo.de >>

Corporate Blogs, Akquise-Tipps für Agenturen, Kommunikation bei EnBW

Foto: © Fotolia/Eugenio-Marongiu

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1. Corporate Blogs dürfen kein „Schuss ins Blaue“ sein, mahnt Stefan Epler von LEWIS Communications. „Ohne Expertenwissen droht Betreibern nur allzu rasch ein jähes Scheitern des Vorhaben“, so Epler. Er rät zunächst zu planvoller Vorbereitung und anschließend Prozesse, Routinen und Verantwortlichkeiten festzulegen.
teamlewis.com >>

2. Patrick Arnold, Leiter Digital Media Management bei der Krombacher Brauerei, verrät im Interview, was Agenturen bei der Kunden-Akquise beachten sollten. Um einen Job gut zu machen, sollten Agenturen sich „auf eine Lösung und eben nicht auf eine Leistung“ fokussieren, so Arnold.
wuv.de >>

3. Zur Kommunikation seiner Innovationsthemen geht der Energieversorger EnBW neue Wege. Dabei spielen soziale Medien eine wichtige Rolle. „Ein wesentlicher Faktor für eine effektive (und effiziente) Kommunikation ist meiner Meinung nach, die Blickrichtung der traditionellen Unternehmenskommunikation umzudrehen. Also nicht von den eigenen Themen und Botschaften ausgehen und überlegen, mit welchen Medien und Formaten diese transportiert werden können, sondern schauen, welche Formate die Menschen begeistern und dann adaptieren, wie die eigenen Inhalte dazu passen“, fasst Angela Brötel, Konzernsprecherin und Leiterin Medienkommunikation, zusammen
pressesprecher.com >>

ADAC, Content Curation, FC Bayern

Foto: © Fotolia/gstockstudio

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1. Wie der ADAC den Dialog mit Mitgliedern und NutzerInnen ausbaut, verrät Johanna Fink, Leiterin der digitalen Kommunikation, im Interview. Also Fink ihre Stelle im Mai 2015 antrat, existierten noch fünf Unternehmensblogs, die thematisch voneinander abgegrenzt waren. Das Handling war „relativ schwierig“. Jetzt gibt es einen zentralen Unternehmensblog, der „ganz auf Interaktion mit den Nutzern und dialogorientierte Inhalte ausgerichtet“ ist. Statt nur zu lesen, kann jetzt mitdiskutiert, geteilt und geliket werden.
pressesprecher.com >>

2. Content Curation fördert die Präsenz von Unternehmen im Social Web und schont Ressourcen – wenn man es denn richtig angeht. Acht Fehler, die es dabei zu vermeiden gilt, listet Benjamin Brückner. So rät er dazu, die Quellen stets zu nennen, seine Fans ernst zu nehmen, nicht zu werblich zu werden und nicht ausschließlich auf Content Curation zu setzen.
osk.de >>

3. Andreas Jung, Marketing-Vorstand FC Bayern, erklärt im Video-Interview, wie der Verein soziale Medien einsetzt. Der Verein kommuniziert über zahlreiche Kanäle. Grund für den Aufwand: „Wir können die Marke über soziale Kanäle stärken und selbst positionieren. Deshalb legen wir auch großen Wert darauf, dass wir diese Bereiche sehr professionell besetzen“, so Jung.
horizont.net >>

Edelman Trust Barometer 2017, VR-Strategie, Krisenkommunikation

Foto: © Fotolia/nyul

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1. Laut Edelman Trust Barometer 2017 ist das Vertrauen in Regierungen, NGOs, Unternehmen und Medien auf ein Rekordtief gesunken. Für 53 Prozent der 33.000 Befragten aus 28 Ländern ist das aktuelle System gescheitert, „weil es unfair sei und wenig Hoffnung für die Zukunft biete.“ Das Vertrauen in die Medien sank auf 43 Prozent, die Glaubwürdigkeit von CEOs sank in allen 28 Ländern – im Schnitt um 12 Prozentpunkte.
edelman.com >>; prreport.de >>

2. Wie die Virtual-Reality-Strategie gelingt, erklärt Alissia Iljaitsch, Co-Founder & Digital Innovation Strategist bei IQ Gemini, im Interview. Sie ist sich sicher: „ In den nächsten sechs Monaten werden VR-Anwendungen mit großer Sicherheit auch für kleinere und mittlere Unternehmen lukrativ sein. Besonders, wenn es nur darum geht, virtuelle Räume mit minimalen Interaktionen darzustellen.“
lead-digital.de >>

3. Die Springer-Autorinnen Susanne Fiederer und Anabel Ternès präsentieren fünf Tipps für erfolgreiche Krisenkommunikation. Sie raten u.a. zu einem realistischen Krisenfahrplan, absoluter Professionalität sowie faktenorientierter und sachlicher Kommunikation.
springerprofessional.de >>