Newsletter

Aktuelles bei medienrot

Jugendstudie, EU-DSGVO, globale Kommunikationsstrategie für Tesa

Foto: © Fotolia/vectorfusionart

1. Einer aktuellen Jugendstudie der Hamburger Kreativagentur elbdudler gemeinsam mit dem internationalen Marktforschungsinstitut YouGov zufolge besitzt fast jeder der 14-18-Jährigen (98 %) ein Smartphone. 42 Prozent der Befragten gaben an, „ständig aktiv“ zu sein. Dabei steht meist der Austausch mit Freunden im Vordergrund: 88 Prozent nutzen das Smartphone für Messenger-Dienste, gefolgt von Telefonieren und soziale Netzwerken (jeweils 84 %). Fernsehen spielt für 34 Prozent der befragten Jugendlichen übrigens keine und für 36 Prozent kaum eine Rolle. Dagegen werden Online-Videos von 97 Prozent der Generation Z geschaut. An der Umfragen nahmen vom 24.11.2017 bis zum 01.12.2017 513 Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren teil.
jugendstudie.elbdudler.de >>; presseportal.de >>; horizont.net >>

2. Die Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) droht professionellen KommunikatorInnen die Arbeit erheblich zu erschweren. „Gehen Sie das Problem jetzt an“, appelliert Jan Mönikes, Justiziar des Bundesverbands deutscher Pressesprecher (BdP). So muss künftig etwa bei Presse- oder Kundenevents jede auf Fotos abgelichtete Person zuvor ihre Einwilligung geben. Mönikes rät daher, gemeinsam mit dem Datenschutzbeauftragten innerhalb der eigenen Organisation zu eruieren, welche spezifischen Maßnahmen nötig sind. Oder externe Expertise einholen.
pressesprecher.com >>

3. Reinhart Martin, Leiter der Unternehmenskommunikation bei Tesa, will eine globale Kommunikationsstrategie über alle Bereiche und Länder hinweg aufsetzen. Dazu sollen alle Regionen beitragen und auch Personalthemen (Stichwort: Employer Branding) sollen ihren Platz in der Strategie bekommen. Die Gewichtung der einzelnen Themen und Kanäle wird von einem zentralen Newsroom aus erfolgen. Das Projekt, das Mitte 2019 abgeschlossen sein soll, wird von der Agentur Rlvnt aus Hannover begleitet.
wuv.de >>; rlvnt.de >>

StepStone Gehaltsreport 2018, Facebooks „Break News“-Label, Etats

Foto: © Fotolia/gstockstudio

1. Laut StepStone Gehaltsreport 2018, für den 50.000 Fach- und Führungskräfte befragt wurden, liegt die Berufsgruppe Marketing- und Kommunikation mit einem Durchschnittsgehalt von 56.132 Euro unter dem Bruttodurchschnitt von 58.150 Euro pro Jahr. Die Branchen mit den höchsten Gehältern sind die Pharmaindustrie (69.380 Euro), Banken (69.210 Euro) sowie die Autoindustrie (66.900 Euro). Im Branchenvergleich zeigt sich: Beschäftigte der Pharmaindustrie bekommen im Schnitt 20.500 Euro mehr Gehalt als Fachkräfte aus dem Bereich Agentur, Werbung, Marketing und PR (48.900 Euro).
stepstone.de >> via pr-journal.de >>

2. Facebook weitet Test aus: Verlage in den USA, Europa, Lateinamerika und Australien sollen nun die Möglichkeit bekommen, aktuelle Nachrichten eigenständig mit einem „Break News“-Label zu kennzeichnen. Diese Kennzeichnung kann innerhalb von Instant Articles, der mobilen Facebook-Seite, der klassischen Webseite und von Facebook Live verwendet werden, Nachrichten behalten sie für maximal sechs Stunden. Facebook zufolge erzeugten als „Breaking News“ markierte Nachrichten erzeugen mehr Klicks, Likes, Kommentare und Shares.
media.fb.com >> ; meedia.de >>

3. +++ Etats +++
Jung von Matt/Neckar hat sich in einem Pitch um den Gesamtetat des Modeversenders Heine durchgesetzt.
wuv.de >>

Die 2016 von Kolle Rebbe und Territory gegründete Content-Campaigning-Agentur Honey gewinnt den Carlsberg-Etat und verantwortet für die dänische Biermarke künftig die Bereiche Content, klassische Werbung, Digital, PR und Social Media.
horizont.net >>

Der Leipziger E-Commerce-Anbieter Spreadshirt vergibt den Etat für die Endnutzer-PR samt Media- und Influencer-Relations an die Agentur Frische Fische aus Dresden.
frische-fische.com >>

Omnicom Media Group Germany übernimmt Brain Group, Führungskräfte binden, Tipps für das perfekte Interview

Foto: © Fotolia/vectorfusionart

1. Die Omnicom Media Group Germany übernimmt die Brain Group. Die Agentur für Mediaplanung, Marketingberatung und Content-Erstellung ist auf digitale Kommunikation spezialisiert und betreut mit ihren Marken Brainagency, BrainConsulting und CrazyLegs etwa 65 nationale und internationale Kunden aus unterschiedlichsten Branchen. „Brain Group“-Mitbegründer Markus Stautner wird die Geschäftsführung der OMD München erweitern.
wuv.de >>

2. Unternehmen verlieren bares Geld, wenn sie ihre CEOs und ManagerInnen nicht an ihrem Arbeitsplatz halten können, fasst Carina Kontio zusammen und widmet sich der Frage, wie Unternehmen Führungskräfte binden können. Dabei sind der Start und die ersten Monate im Unternehmen besonders wichtig, weshalb dem Onboarding eine wichtige Rolle zukommt. Das Karriereportal „Absolventa“ hat dafür zehn praktische Regeln formuliert.
handelsblatt.com >>

3. Zwölf Tipps für das perfekte Interview haben Studierende des Studiengangs Medienmanagement der Hochschule Macromedia in Köln nach einem Gespräch mit dem Journalisten Martin Klostermann aufgeschrieben. Diese reichen von Smalltalk über Offenheit und Fairness bis hin zur „Deckmanteltheorie“.
prleben.de >> via prsuisse.ch >>

BMW setzt auf Content Marketing, WDR-Studie, DSGVO

Foto: © Fotolia/vladans

1. Mit dem Website-Relaunch setzt BMW künftig auf Content Marketing mit aktuellen Inhalten. Diese kommen aus einem Content-Studio mit zehn MitarbeiterInnen, die G+J-Tochter Territory steuert ebenfalls Inhalte bei. „Die neue BMW.com ist weit mehr als ein klassischer Relaunch. Die Website wurde von Grund auf neu entwickelt und steht sinnbildlich dafür, wie wir die Kommunikation der Marke BMW konsequent neu denken und verjüngen“, erklärt Jörg Poggenpohl, Head of Digital Marketing bei BMW.
bmw.com >>; wuv.de >>

2. Einer Studie des WDR zufolge ist die Glaubwürdigkeit der Informationsangebote deutscher Medien deutlich gestiegen. Demnach schätzen 65 Prozent der BundesbürgerInnen das Informationsangebot von Radio, Fernsehen, Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland als glaubwürdig ein – das ist ein Plus von acht Prozent im Vergleich zu 2016. Die höchste Glaubwürdigkeit kann das öffentlich-rechtliche Radio für sich verbuchen (82 Prozent), dicht gefolgt vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen (77 Prozent) und den Tageszeitungen (71 Prozent).
presseportal.de >>; horizont.net >>

3. Mit der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) müssen Unternehmen darauf bauen, dass VerbraucherInnen ihre Daten freiwillig preisgeben. Die Beziehung zum Kunden wandelt sich damit tiefgreifend, stellen die Springer-Autorinnen Johanna Leitherer und Eva-Susanne Krah heraus: „Der Verbraucher erstarkt zu neuer Macht und beeinflusst damit den Erfolg datengetriebener Unternehmen ganz entscheidend.“
springerprofessional.de >>

Diekmann berät DFB, der Hype um Vero, Fehler bei der Arbeit mit Influencern

Foto: © Fotolia/gstockstudio

1. Medienberichten zufolge soll der ehemalige Bild-Chefredakteur und Herausgeber Kai Diekmann künftig den Deutschen Fußball-Bund (DFB) in Social-Media-Fragen beraten. Dabei soll Diekmanns neue Firma „Storymachine“ (zusammen mit Philipp Jessen und Michael Mronz) nicht nur, aber auch das Profil von DFB-Präsident Reinhard Grindel in den Sozialen Netzwerken schärfen.
derwesten.de >>

2. Vero ist in aller Munde – ein neues soziales Netzwerk, das eine Timeline ohne Algorithmus verspricht, frei von Werbung ist und (angeblich) keine Daten sammelt. Doch was steckt hinter dem Hype um die App Vero? Helene Flachsenberg erklärt’s. Ob Vero das nächste Facebook oder Instagram wird, bleibt abzuwarten – denn neben in die Höhe schnellenden Nutzerzahlen gibt es auch Skepsis und Kritik.
bento.de >>

3. Die sechs häufigsten Fehler bei der Arbeit mit Influencern hat das Team von wildcard zusammengetragen. Dazu gehören u.a. anonyme Massenmails, völlige Unkenntnis der Kanal-Inhalte, Blogs als billige Verbreitungswege für qualitativ fragwürdige Produkte begreifen oder der plötzliche Kontaktabbruch nach einer erfolgreich umgesetzten Kooperation.
wildcard-gruppe.de >>

Axel Springer kooperiert mit Snapchat, „Chem Comm Survey 2017“, Social-Media-Trends

Foto: © Fotolia/vectorfusionart

1. Axel Springer kooperiert mit Snap Inc. Gemeinsam werden die Firmen Geschäftsideen im Bereich Mobile Content suchen und fördern. Von Axel Springer SE und Porsche Digital gemeinsam geförderte Journalismus- und Medien-Start-ups sollen dabei exklusiven Zugang zu Fachwissen und dem Netzwerk von Snap Inc. im Bereich Mobile Storytelling bekommen und können zudem ihre Apps künftig exklusiv über Snapchat vertreiben.
axelspringer.de >>; turi2.de >>; meedia.de >>

2. Einer aktuellen Umfrage der Solinger PR-Agentur Michael Tobias Content Marketing zufolge setzt die Chemiebranche künftig mehr auf PR und Content Marketing. Demnach gilt inhaltsgetriebene Kommunikation mehrheitlich als Schlüssel zum Erfolg und wird klassische Werbung von Platz 1 verdrängen. Als größte Herausforderungen sehen die Befragten die Digitalisierung und den Umgang mit Social Media. Für den „Chem Comm Survey 2017“ wurden rund 500 KommunikationsexpertInnen aus deutschen Chemie- und Life-Science-Unternehmen befragt.
pr-journal.de >>

3. Neun von zehn InternetnutzerInnen sind in sozialen Netzwerken unterwegs – wichtigste Zugang ist dabei das Smartphone. Das zeigt eine Umfrage des Digitalverbandes Bitkom. Jeder Dritte kann sich ein Leben ohne Social Media nicht mehr vorstellen. Dabei bevorzugen Jüngere vor allem Instagram, Snapchat und YouTube.
bitkom.org >>

Agentur-Neugründungen, wie Agenturen Influencer für Marken einsetzen, Etats

Foto: © Fotolia/gstockstudio

1. Gregor Faßbender-Menzel, zuletzt Leiter Unternehmenskommunikation bei der AXA Konzern AG, hat sich in Köln mit einer eigenen Kommunikationsberatung für emotionale Sportmarken selbstständig gemacht. Und in Braunschweig hat Ex-„pr nord“-Geschäftsführer Martin K. Burghartz mit der Journalistin Bita Schafi-Neyain die Agentur bita-communications gegründet. Im Fokus stehen Politik- und PR-Beratung, Lobby-Arbeit, innovative Veranstaltungsformate und deren Moderation.
fassbender-sportscom.de >>; bita-communications.de >>

2. Lesetipp: Cases von fischerAppelt (Coke Summer Night), Karkalis Communications (Duell der Maschinen), Schröder & Schömbs (Revival des Schnellkochtopfs), achtung! (Apocalypse Live mit The Walking Dead) und Serviceplan (Ausgefallene Anzüge von Opposuits) zeigen, wie Agenturen Influencer für Marken einsetzen.
pr-journal.de >>

3. +++ Etats +++
MediaCom übernimmt ab sofort den Digital-Etat von BSH und verantwortet somit seit Januar 2018 den gesamten Mediaauftritt des Hausgeräteherstellers.
wuv.de >>

Wavemaker hat den den Pitch um die Mediaetats des Hamburger Online-Händlers OTTO und des Modeanbieters bonprix gewonnen.
horizont.net >>

Die Münchner Agentur Saint Elmo’s betreut den globalen Social-Media-Auftritt von Tourismus München.
saint-elmos.com >>

Zu Gast im MSN-Newsroom, auditive Medien, Startschuss für den European Communication Monitor 2018

Foto: © Fotolia/vectorfusionart

1. Von Berlin aus bespielt eine internationale Truppe die Nachrichtenangebote von Microsoft in zehn Ländern. Holger Schellkopf war für W&V zu Gast im MSN-Newsroom. Dieser arbeitet nicht mit eigenen ReporterInnen, sondern ausschließlich mit Feeds von Medienmarken und ist gleichzeitig „Dauer-Showcase für Anwendungen wie Microsoft Teams oder Skype for Business.“
wuv.de >>

2. „Wer auf Audio setzt, ist auf jeden Fall richtig beraten“, stellt Norbert Bolz, Professor für Medienwissenschaften an der TU Berlin, im Interview mit MEEDIA heraus. Er schätzt den Einfluss auditiver Medien als sehr groß ein.
meedia.de >>

3. European Communication Monitor 2018: Bis Ende März können sich Führungskräfte und MitarbeiterInnen von Kommunikationsabteilungen und -agenturen wieder an weltweit größten Studie im Bereich Strategische Kommunikation und PR beteiligen.
communicationmonitor.eu >> (Umfrage, Dauer 12-15 min)

Aldi Süd, wie Sprecher sich treu bleiben, gewinnbringende Kooperationen

Foto: © Fotolia/vladans

1. Aldi Süd hat seine Marketing- und Kommunikationsaktivitäten in einem neuen eigenständigen Geschäftsbereich unter Führung von Peter Wübben gebündelt. „Durch die enge Verzahnung aller Marketing-, Branding-, Werbe- und Kommunikationsaktivitäten soll eine aufeinander abgestimmte und ineinandergreifende Ansprache aller relevanten Zielgruppen sichergestellt werden“, heißt es.
horizont.net >>

2. Pressesprecher sollen allzeit zu ihrem Unternehmen stehen. Doch wie bleibt man sich als Sprecher treu, wenn eine Kommunikation notwendig wird, die der eigenen Überzeugung widerspricht? Dieser Frage widmet sich Daniela Kalmbach, Pressesprecherin EMEA bei Siemens Gamesa Renewable Energy. Ihr Rat lautet: „Wir können ab und zu innehalten und uns fragen: Was mache ich hier? Fühlt sich das noch richtig an und gut? Gut ist immer das, was wahr ist. Wir Kommunikatoren sollten diese Wahrhaftigkeit suchen, und mit Wahrhaftigkeit meine ich keine Hipster-Retro-Authentizität, sondern das, was unseren Kern ausmacht.“
pressesprecher.com >>

3. Sechs Erfolgsfaktoren für gewinnbringende Kooperationen listet Nils Pickenpack. Alles steht und fällt mit dem richtigen – also zum Unternehmen passenden – Kooperationspartner. Zum Erfolg einer Koop tragen aber auch Kreativität, die Vermarktung der Koop, ganzheitliches Denken und eine Erfolgsmessung bei. Zudem sollte das Ziel eine ausgewogene Win-Win-Win-Situation sein.
marconomy.de >>

Chatbot-Studie, Emoticons-Studie, Inhalte der Konkurrenz teilen

Foto: © Fotolia/gstockstudio

1. Einer aktuellen Studie von Dentsu Aegis zufolge sind Chatbots in der deutschen Bevölkerung (noch) nahezu unbekannt, kaum jemand nutzt sie. Demnach sein nur knapp jeder achte Bundesbüger (12 Prozent) schon einmal einem Chatbot begegnet, zwei von fünf Befragten hätten zumindest schon einmal von der zugrunde liegenden Technologie gehört. Für die von der Forschungstochter Dentsu Aegis Resolutions durchgeführte Untersuchung wurden mehr als 6.000 Personen zwischen 15 und 64 Jahren befragt.
onetoone.de >>; horizont.net >>

2. Positive Emoticons können in E-Mails mit kritischem Inhalt negative Assoziationen auf der persönlichen Ebene abschwächen, ohne den Inhalt und die letztliche Intention der Nachricht zu verändern. Das zeigt die Studie „The Effects of Different Emoticons on the Perception of Emails in the Workplace“ der Frankfurt University of Applied Sciences. „Positive und ironische Emoticons sorgen für eine professionellere Kommunikation, da geäußerte Kritik weniger persönlich aufgefasst wird“, so Prof. Dr. Claus-Peter H. Ernst, Professor für Wirtschaftsinformatik und BWL der Frankfurt UAS.
marconomy.de >>

3. Was es bringt, Inhalte der Konkurrenz zu teilen, erklärt Gero Pflüger. Dabei zieht er die „5-3-2-Regel“ heran, die besagt, dass zwei von zehn Beiträgen auf dem eigenen Account persönlicher Natur sein sollten, drei aus dem Unternehmen selbst stammen sollten und fünf aus fremden Quellen stammen sollten, die „Follower und Fans über den Tellerrand des Unternehmens hinausblicken lassen“. Sein Fazit lautet: „Teilen Sie auch Inhalte Ihrer Mitbewerber in den Sozialen Medien. Denn das Verlinken von Beiträgen und das kollektive Zusammentragen von Wissen gehört zum Garn, das das Netz zusammenhält. Und zu diesem Garn können – und sollten – Sie beitragen.“
pressesprecher.com >>