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Aktuelles bei medienrot

Amazons Sprachassistentin Alexa, Hans-Gerd Bode, Pressearbeit im Social Web

Foto: © Fotolia/nyul

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1. Wie sich Amazons Sprachassistentin Alexa auf Marken und ihre Beziehung zum Kunden auswirkt, zeigt Lisa Priller-Gebhardt. Dabei stellt sie heraus, welchen Vorteil es hat, von Anfang an dabei zu sein: „Alexa-Besitzer, die sich einmal dran gewöhnt haben, eine bestimmte Marke zu nutzen, werden bei dieser vermutlich auch bleiben. ‚Marken, die sich nicht mit Amazons digitaler Assistentin beschäftigen, werden hier in Zukunft keine Rolle spielen, außer der Nutzer sucht gezielt nach einer bestimmten Brand‘, sagt [auch] Alisa Türck, Geschäftsführerin bei Pilot in Hamburg.“
wuv.de >>

2. Interview-Tipp: VW-Kommunikationschef Hans-Gerd Bode zeigt sich im Rückblick auf anderthalb Jahre Abgasskandal teilweise selbstkritisch. Er nimmt u.a. das missglückte Interview von Konzernchef Matthias Müller auf der Automesse in Detroit im Januar 2016 auf seine Kappe. „Was speziell ich mir anziehen muss und auch tue, ist, dass die Situation dort nicht Herr Müller geschaffen hat, sondern wir“, so Bode.
prrreport.de >>

3. Worauf bei Pressearbeit in sozialen Netzwerken zu achten ist, erläutert Journalist und Redenschreiber Claudius Kroker. Dabei betont er: „Kommunikation im Netz funktioniert durch Kürze und Schnelligkeit. Auf den Punkt kommen, lautet die Devise. Ausführliche Details mag nachlesen, wer will. Aber der erste Satz muss alle erreichen.“
pressesprecher.com >>

Zeitgemäße Pressearbeit, Virtuelle Agenturen , Etats

Foto: © Fotolia/gstockstudio

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1. Neun Erfolgsfaktoren für zeitgemäße Pressearbeit im Jahr 2017 hat PR-Doktor Kerstin Hoffmann zusammengetragen – angefangen bei der Aktualität und Usability der eigenen Website über die Präsenz auf anderen Plattformen bis hin zu passenden Darreichungsformen abgestimmt auf die EmpfängerInnen.
upload-magazin.de >>

2. Was Virtuelle Agenturen – also Agenturen, die nur auf Zeit für ihre Kunden arbeiten und sich dann wieder auflösen – wirklich können, listet Conrad Breyer. Er stellt heraus, dass diese sich für überschaubare Einzelprojekte eignen, frische, kreative Impulse bringen, Krea­tive wie Kunden motivieren, Zeit und Geld sparen und manchmal sogar ewig währen.
wuv.de >>

3. +++ Etats +++
Springer gewinnt den Pitch für das Kundenmagazin Zukunft Jetzt der Deutschen Rentenversicherung und verantwortet künftig Redaktion, Herstellung, Versand und Aboverwaltung.
cpwissen.de >>

Die MSL Group Germany GmbH übernimmt für den Tech- und Start-up-Kongress Viva Technology, Paris die PR-Arbeit für Deutschland.
mslgroup.de >>

Seit Jahresanfang betreut die Omnicom-Tochter OMD den europäischen Mediaetat des Fashion-Portals Zalando.
horizont.net >>

Marketing- und KommunikationsmanagerInnen, journalistische SeitenwechslerInnen

Foto: © Fotolia/Astarot

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1. Laut einer Auswertung des Businessnetzwerkes LinkedIn haben Marketing- und KommunikationsmanagerInnen mit die besten Karrierechancen – lediglich It-SpezialistInnen seien noch gefragter. Für das Ranking der zukunftsträchtigsten Jobs in Deutschland wurden zahlreiche Nutzerdaten ausgewertet.
horizont.net >>; businessinsider.de >>

2. „Die Vermischung (von Content Marketing & Journalismus, A.d.R.) ist ein tödliches Gift“, so OMV-PR-Chef Johannes Vetter. Im Streitgespräch in der aktuellen Ausgabe des PR Reports teilt fischerAppelt-Chefredakteur Dirk Benninghoff zwar Vetters Sorge, wirft ihm aber vor: „Er überhöht dessen Bedeutung für die Probleme der Medienhäuser und des Journalismus.“
kress.de >>

3. Es gibt viele gute Gründe für JournalistInnen, in die PR zu wechseln, attestiert fischerAppelt-Chefredakteur Dirk Benninghoff und fasst zusammen: „Schreiben für Corporate Publishing beginnt schlicht, mehr Spaß zu bringen als für Zeitungen oder Magazine.“
fischerappelt.de >>

Ketchum Pleon, Facebooks Tool gegen Fake News, Social Media Recht

Foto: © Fotolia/Eugenio-Marongiu

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1. Trotz Entlassungen und Abgängen bekräftigt CEO Victoria Wagner ihr Ziel, Ketchum Pleon zum Marktführer zu machen. „Wenn wir weiter im Plan bleiben, bin ich optimistisch, dass wir wieder die Nummer eins werden. Ob schon in diesem Jahr, ist fraglich, aber so bald wie möglich. Wir setzen alles daran“, so Wagner gegenüber dem PR Report.
prreport.de >>

2. Facebook gibt in Deutschland und 13 weiteren Ländern ab heute Tipps zum Erkennen von Fake News – mittels Informations-Tool sollen User verdächtige Nachrichten als Fake News identifizieren können. Das Netzwerk hat sich dafür gemeinnützigen Organisationen zusammengetan, wie der US-Initiative First Draft und den deutschen Organisationen Klicksafe, Correctiv, Deutschland Sicher im Netz sowie der Stiftung Digitale Chancen, zusammengetan.
handelsblatt.de >>; horizont.net >>

3. Social Media Recht: IT- und Medienrechtanwältin Christine Knecht-Kleber listet die 7 häufigsten Fallstricke. Dabei geht sie auf die Themen Impressum, Verwendung der texte, Fotos und Videos Dritter, die Entfernung rechtswidriger Inhalte und Gewinnspiele ein.
dprg-journal.de >>

Serviceplan, sichtbare Personen-Marken, seriöse Content-Agenturen

Foto: © Fotolia/gstockstudio

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1. Serviceplan kehrt nach drei Jahren Pause zurück in den Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA. Die größte deutsche Inhaberagentur hatte sich 2014 aus dem Verband zurückgezogen und deutliche Kritik geübt: „Zu unpolitisch, zu teuer und für Großagenturen letztlich nicht relevant“, so lautete damals das Urteil. Nun betont Serviceplan-CEO Florian Haller: „Wir können uns sehr gut mit dem neuen Rollenverständnis und der stärkeren Ausrichtung der Verbandsarbeit in Richtung Politik identifizieren.“
horizont.net >>

2. Hörtipp: Frank Behrendt erklärt im Podcast, was es braucht, um eine sichtbare Personen-Marke zu werden. Dabei betont der Kommunikationsberater: „Meine Strategie ist, dass ich so bin, wie ich bin – sowohl im analogen wie auch im digitalen Leben. Ich pflege meine Accounts nicht danach, was andere Leute denken könnten.“
talkingdigital.de >>

3. Wie man eine seriöse Content-Agentur erkennt, erklärt Pascal Landshoft. Aus Interviews mit Damir Dzelalagic, Geschäftsführer von contentsquare, und Alexander Clodius, Head of Concept bei der Nürnberger Marketing-Agentur arsmedium, extrahiert er: Ständig wechselnde Ansprechpartner sind ein No-Go, die Website verrät schon viel über die Qualität der Agentur, Agenturen sollten eine solide Strategie und professionellen Content bieten.
blog.hubspot.de >>

Gehaltsstudie, Honey, Bewegtbild-Missverständnisse

Foto: © Fotolia/nyul

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1. Laut Studie von gehalt.de verdienen BerufseinsteigerInnen mit Mastertitel in Werbung und PR am zweitwenigsten – nämlich im Schnitt 33.903 Euro pro Jahr. Nur in der „Hotel & Gaststätten“-Branche gibt’s noch weniger (32.770 Euro). Die Top-Branchen für Bachelor- und Master-Absolventen sind Versicherungen (54.291 Euro), Autoindustrie (53.542 Euro) und Banken (53.097 Euro).
gehalt.de >>; horizont.net >>

2. Die Content-Campaigning-Agentur Honey, das Joint Venture von Kolle Rebbe und Territory (wir berichteten), gewinnt Bosch Home & Garden und Lemonaid als erste beiden Kunden. Für ersteren wird Honey Strategie, Konzeption, Redaktion und Distribution des digitalen Contents für den gesamten internationalen Markt übernehmen – inklusive Aufbau eines Hubs sowie die Kommunikation in sämtlichen Social-Media-Kanälen und die Content-Vermarktung.
horizont.net >>

3. Die fünf häufigsten Bewegtbild-Missverständnisse klärt Michael M. Maschke, Head of Creative Services bei Saatchi & Saatchi, auf. Er rät u.a. dazu, das Videomachen Profis zu überlassen, alles im Vorfeld genau zu planen und die Wirkung von Musik nicht zu unterschätzen.
marconomy.de >>

Live-Video, Kosteneffizienz, Etats

Foto: © Fotolia/gstockstudio

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1. „Bewegtbilder im Jahr 2017 sind LIVE-Bilder“, attestiert Ed Wohlfahrt. dabei führt er u.a. Folgendes als Argument an: „3 x mehr Zeit als mit normalem Video-Material verbringen Facebook-Nutzer mit LIVE-Videos auf Facebook Dies dürfte wohl auch damit zu tun haben, dass Live-Content von Facebook im Newsfeed mehr Platz eingeräumt bekommt als andere Inhalte.“ Wohlfahrt warnt: Wer nicht auf Live-Content setzt, wird früher oder später ein Problem mit der Aufmerksamkeit bekommen.
edrelations.com >>

2. Wolfgang Griepentrog verrät, wie man Hebel identifiziert, um den betriebswirtschaftlichen Wert der PR zu erhöhen. Unter anderem stellt er heraus: „Hebel zur Kostensenkung liegen auch in optimierten Prozessabläufen, praxistauglichen Organisationsstrukturen sowie einer effizienteren Zusammenarbeit im PR-Team. So führen zum Beispiel mangelnde Standards, Briefings oder Kompetenzen zu Reibungsverlusten und vermeidbarem Mehraufwand.“
pr-journal.de >>

3. +++ Etats +++
Hotwire gewinnt europaweiten Eaton-Etat.
pr-journal.de >>

Die Münchner Gyro-Niederlassung hat sich in einem EMEA-weiten Pitch um den internationalen Google-Etat durchgesetzt.
wuv.de >>

Magalog: TERRITORY veröffentlicht das Marken-Magazin „Dish“ für WMF als zentralen Träger der neuen Content-Strategie.
territory.de >>

Medienvertrauen, Employer-Branding-Kampagne der Agenturverbände, KI im Marketing

Foto: © Fotolia/Astarot

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1. Laut Studie der Universität Würzburg ist das Vertrauen der Deutschen in die Medien ist so hoch wie seit 15 Jahren nicht mehr. Demnach vertrauten 2016 55,7 Prozent der Deutschen der Presse –damit sind Radio, TV und Printmedien gemeint –, nur 38,8 Prozent misstrauten ihr. Das ist eine Steigerung um zehn Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr und der höchste Wert, seit das Eurobarometer im Jahr 2000 das Medienvertrauen abfragt. Auch 2016 genoss in Deutschland das Radio das höchste Vertrauen (67,8 Prozent).
br.de >>

2. Im Interview erklärt GPRA-Präsident Uwe Kohrs die Employer-Branding-Kampagne der Agenturverbände, die am 17. Mai starten soll. Unter dem Motto „Mach was draus. Komm in die Agentur!“ wollen die sechs Kommunikationsverbände den Nachwuchs für die Jobs in den rund 600 Agenturen der beteiligten Organisationen Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW), Content Marketing Forum (CMF), FAMAB Kommunikationsverband, Gesamtverband Kommunikationsagenturen (GWA), Gesellschaft PR-Agenturen (GPRA) und Organisation der Mediaagenturen (OMG) begeistern. „ Wie alle Verbände in Wirtschaft und Gesellschaft haben auch die hier agierenden Agenturverbände nur eine Daseinsberechtigung, wenn sie auf die Entwicklung in ihren Märkten Einfluss nehmen und Impulse setzen“, so GPRA-Präsident Uwe Kohrs.
pr-journal.de >>; prreport.de >>; pr-journal.de >> (Interview)

3. Was KI fürs Marketing bedeutet, erklärt W&V-Redakteur Ralph Pfister im Video. Demnach können Sprachassistenten Kundenbindungs- und Supportfunktionen übernehmen, Callcenter entlasten und eine Eins-zu-eins-Kommunikation schaffen. Außerdem können mittels KI Mediapläne und Werbeaussteuerung optimiert werden.
wuv.de >>

Marianne Bullwinkel, Kommunikationsverband, Wahlkampf mit Chatbots

Foto: © Fotolia/Eugenio-Marongiu

Foto: © Fotolia/Eugenio-Marongiu

1. Deutschland-Chefin Marianne Bullwinkel verlässt Facebook auf eigenen Wunsch. Das neue Führungsquartett bestehend aus Henner Blömer (Director DACH – Automotive, Financial Services & Telecommunications), Kai Herzberger (Director DACH – eCommerce & Transformational Retail), Oliver Busch (Director DACH – Agencies) und Jin Choi (Director DACH – CPG, Retail & Entertainment) soll die Betreuung der Partner in der D-A-CH-Region „weiter intensivieren“, heißt es in einer Mitteilung des Konzerns.
de.newsroom.fb.com >>; meedia.de >>; horizont.net >>

2. Der krisengeplagte Kommunikationsverband will sich dem Deutschen Marketing Verband (DMV) anschließen und plant den Verkauf der in der Firma BDW Service- und Verlagsgesellschaft Kommunikation gebündelten Awards „Die Klappe“ und „BoB“. Für welche Summe ist bisher nicht bekannt.
horizont.net >>

3. Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre CDU nehmen sich den ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama zum Vorbild und wollen im eigenen Wahlkampf offenbar auch Chatbots einsetzen, um Bürgerfragen zu beantworten. Chatbots sollen sich um einen Großteil der via Social Media oder Internet eingehenden Fragen kümmern.
spiegel.de >>; basicthinking.de >>

Fink & Fuchs, Mediakraft, Lead Management

Foto: © Fotolia/gstockstudio

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1. Die Kommunikationsagentur Fink & Fuchs erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 einen Honorarumsatz von 6,42 Mio. Euro – ein plus von 8,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2015: 5,9 Mio.). Neben bestehenden Kunden konnte die Agentur im Vorjahr auch zahlreiche neue Mandanten gewinnen, darunter F5, Facebook Deutschland, Proalpha sowie die Bundesverwaltung mit weiteren Aufträgen verschiedenster Bundesministerien und Behörden.
ffpr.de >>

2. Mediakraft wird sich künftig deutlich stärker auf Dienstleistungen für Brands konzentrieren. Dafür soll das klassische Vermarktungsgeschäft mit YoutuberInnen neu ausgerichtet werden. Mediakraft will künftig B-to-B-Leistungen für Unternehmen anbieten und sich so als Social-Media-Vermarkter und Lösungsanbieter für Brands und Unternehmen positionieren. „Unser Ziel ist, strategisch deutlich näher an die Brands heranzurücken und auch im Management der Unternehmen auf höherer Ebene wahrgenommen zu werden, als dies bislang der Fall war“, erklärt Geschäftsführer Constantin Stammen.
horizont.net >>

3. Jens Fuderholz, Geschäftsführer der TBN Public Relations GmbH, empfiehlt, beim Lead Management nicht nur auf Zahlen zu schauen. Er stellt heraus: „Auch ein optimaler Prozess führt nicht immer zum optimalen Ergebnis. Wir müssen also eine gewisse Unschärfe ertragen, müssen diese als Inspirationsquelle nutzen.“
springerprofessional.de >>