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Aktuelles bei medienrot

Recma Ranking, kreative Kommunikationsideen, gute Editorials

Foto: © Fotolia/vladans

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1. Das Recma Ranking listet die größten Media-Agenturen Deutschlands. Mediacom (Group M), OMD (Omnicom Media Group) und MEC (Group M) führen die Liste an. Dabei liegt Group M erneut vorn, die Omnicom Media Group und die Havas Group konnten Boden gut machen.
horizont.net >>

2. Die Kollegen vom pressesprecher hat bei KommunikatorInnen nachgefragt: Was würden Sie mit einer Million ­Extra-Budget tun? Melanie Goel, PR & Brand Manager von Outbank, denkt an „Periscope- und ­Facebook-Live-Aufnahmen an den verrücktesten Orten der Welt“, Thomas Bucher, Pressesprecher beim Deutschen Alpenverein, an eine „groß angelegte So­cial-Media-Kampagne unter dem Motto ‚Teile deine Tour‘“. Ilka Waßmann, Kommunikationsmanagerin der Halle 45, schwebt ein „Face it“-Experiment vor, mit dem sie für eine Eventlocation das typische PR-Versprechen „Nur hier wird Ihr Event zum Ereignis des Jahres“ auf den Prüfstand stellen würde. Nils Birschmann, Direktor Kommunikation bei der SRH Holding, würde Studierenden-Teams mit Elektroautos, E-Bikes und Einfallsreichtum in 80 Tagen um die Welt reisen lassen – ohne einen Tropfen Sprit. Weitere kreative Kommunikationsideen gitb’s hier:
pressesprecher.com >>

3. Tipps fürs Schreiben guter Editorials in Kundenmagazinen gibt’s in der PR-Werkstatt des PR Reports. Demnach „gibt es mindestens drei Arten von Editorials, die es verdienen, gedruckt und gelesen zu werden“: der „Heft-Navi“, der „Leitartikel“, ein längeren Kommentar zum wichtigsten Thema seit dem letzten Erscheinen, und die „Kolumne“, den gedruckten Vorläufer des Blogs.
prreport.de >>

Snapchat-Update, Glaubwürdigkeit, Start-ups

Foto: © Fotolia/gstockstudio

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1. Wichtiges Update für MedienmacherInnen: Snapchat-NutzerInnen können nun auf externe Inhalte verlinken. Das dürfte die App für Publisher, die nicht am Discover-Programm teilnehmen, wieder attraktiver machen, meint MEEDIA-Redakteur Marvin Schade, die sie können nun „direkt auf ihre (monetarisierten) Artikel verweisen.“
meedia.de >>

2. Transparenz, Wahrhaftigkeit und Authentizität sowie die Übereinstimmung von Reden und Handeln und konsistente Unternehmensbotschaften hat Simone Huck-Sandhu, Professorin für Unternehmenskommunikation an der Hochschule Pforzheim, in einer Studie als die fünf Kernmaßnahmen für glaubwürdige Kommunikation identifiziert.
pr-journal.de >>

3. Start-ups denken häufig erst zu spät über ihre Kommunikation nach, findet Franziska Berge, geschäftsführende Gesellschafterin der Agentur Index. Sie rät: „Von Anfang an sollten sie PR in ihrem Businesskern verankern und damit ‚PR Thinking‘ leben, die Kommunikation also in jedem Entwicklungsschritt berücksichtigen.“
pressesprecher.com >>

Stakeholdermap, Social media beim Economist, Pressearbeit bei Start-ups

Foto: © Fotolia/vectorfusionart

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1. Dorothee Hutter zeigt am Beispiel der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), warum es sich lohnt, Stakeholder auf einer Landkarte zu verorten und ein Zielhaus zu planen: Die übersichtliche Kartierung der Stakeholder erleichtert die Prioritätensetzung in der täglichen Arbeit enorm. Um die Kommunikation an die Unternehmensstrategie anzubinden, ist es hilfreich, Maßnahmen und Aktivitäten in einem sogenannten Zielhaus festzuhalten.
pressesprecher.com >>

2. Wie der Economist mit Social Media AbonnentInnen gewinnt, verrät Community-Redakteurin Denise Law. Dabei steht nicht allein die Reichweite im Fokus, vielmehr geht es um eine Interaktion mit den NutzerInnen. Wichtig „seien Parameter wie Absprungrate, gelesene Artikel, Verweildauer wichtiger. Diese Parameter würden helfen, Nutzer auf Dauer zu loyalen Fans und schließlich zu Abonnenten zu machen.“
meedia.de >>

3. Wie Start-ups mit Pressearbeit, Content Marketing und Kinderliedern PR machen, hat sich Volker Thoms anhand von Mister Spex, erdbär und Blacklane angeschaut. So seien die Gründerstory, aber auch „wie sich ein Start-up zu einem Grown-up entwickelt“ spannende Themen für die Wirtschaftspresse, so Katharina Berlet, Vice President Corporate Communication bei Mister Spex. Mit „Edda der Erdbeere“ als Markenbotschafterin will das Unternehmen erdbär „Kindern eine frühe Freundschaft mit Obst und Gemüse zu ermöglichen“ und setzt dabei vor allem auf Content Marketing. Blacklane hingegen sucht den „Kontakt zu relevanten Journalisten (aus Fachmedien und Tagespresse), um Stories zu pitchen.“
pr-journal.de >>

Leitfaden „Social Media Monitoring in der Praxis“, Uwe Mommert in der „Nahaufnahme“, Etats

Foto: © Fotolia/gstockstudio

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1. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. fasst in einem Leitfaden die Trends beim Social-Media-Monitoring zusammen. Demnach werden die Social Media-Bildanalyse, Data-Intelligence und das Aufbrechen von Daten-Silos und Predictive Analytics den markt prägen. Zusätzlich vermittelt die Publikation Grundlagen, zeigt Praxis-Beispiele aus unterschiedlichen Branchen und bietet Tipps für die Anbieterauswahl.
bvdw.org (PDF) >> via lead-digital.de >>

2. Uwe Mommert, geschäftsführender Gesellschafter beim Medienbeobachter Landau Media, hat bei den Kollegen vom Management-Blog der Wirtschaftswoche den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet. Dabei verrät er, dass er mit 45 Minuten Meditation in den Arbeitstag startet, technikverrückt ist und ihn Planlosigkeit, Illoyalität und Respektlosigkeit auf die Palme bringen.
blog.wiwo.de >>

3. +++ Etats +++
Mediacom sichert sich im Pitch gegen Zenith den globalen Media-Etat von Peugeot und Citroën.
kontakter.de >>

Content-Offensive „Connecting Global Competence“: Territory gewinnt Pitch der Messe München.
wuv.de >>

Süßwarenhersteller Katjes macht Antoni zu seiner internationalen Leadagentur für das gesamte Markenportfolio. horizont.net >>

Studie „Recruiting Trends 2017“, Jägermeister, Podcasts

Foto: © Fotolia/vectorfusionart

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1. Welche Faktoren einen Arbeitgeber wirklich attraktiv machen, zeigt die Studie „Recruiting Trends 2017“ von Monster.de. Faktoren wie „gutes Arbeitsklima“ und „ansprechende Gehälter“ sind Voraussetzung, wirklich punkten können Unternehmen derzeit mit „Wertschätzung der Work-Life-Balance“, „Weiterbildung“ oder „flexiblen Arbeitszeitmodellen“.
lead-digital.de >>

2. Marketingchef Felix Jahnen verrät im Video-Interview, wie er die digitale Transformation bei Jägermeister pushen will. Neben dem Einsatz eines Chatbots, dem Jäm Bot, kann man sich bei der Traditionsmarke auch vorstellen, mit Start-ups zu kooperieren.
turi2.de >>

3. Warum die Online Marketing Rockstars auf Podcasts abfahren, verrät OMR-Podcast-Chef Vincent Kittmann. Produziert wurden bereits 85 Folgen – Jede folge zählt im Schnitt 15.000 HörerInnen.
horizont.net >>

Kampf um Talente, Personalmarketing und SEO, Fidget-Spinner-Hype

Foto: © Fotolia/vladans

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1. Wie Agenturen den Kampf um Talente gewinnen können, zeigt Christian Rätsch, CEO von Saatchi & Saatchi & Vorstand des Gesamtverbands Kommunikationsagenturen (GWA) im Bereich Talentförderung. Er erklärt: „Sie (die führungskräfte, Anm. d. Red.) müssen begreifen, dass die Mitarbeiter als Angestellte gar nicht das Ziel verfolgen, über Jahre einem Arbeitgeber zu dienen, sondern sich freiwillig und auf Zeit diesem anschließen. Daher gilt es, die Mitarbeiter an spannende Themen und sinnstiftende Projekte heranzuführen.“
horizont.net >>

2. Personalmarketing und SEO gehören zusammen, findet Claudia Wiehler und hat entsprechend elf Tipps parat. „nternehmen, die als potenzieller Arbeitgeber an Bedeutung gewinnen möchten, müssen daher an ihrer Auffindbarkeit in den Suchmaschinen arbeiten. Zusätzlich erhalten sie so einen enormen Vorteil gegeben über ihren Wettbewerbern, da sie von Fachkräften schneller gefunden werden. Hinzu kommt, dass die Listung bei einer Suchmaschine keinen finanziellen Mehraufwand bedeutet“, betont sie.
employer-branding-now.de >>

3. Was Marketer aus dem Fidget-Spinner-Hype lernen können, fasst das Team von C3 Blog zusammen. Fazit: „Und wenn Sie vorhaben, beim nächsten Goldrausch das große Geld zu machen, sollten Sie am besten gleich damit beginnen, an Ihren Video-Skills zu arbeiten!“
c3.co >>

European Communication Monitor 2017, RCKT Next, Employer Branding

Foto: © Fotolia/gstockstudio

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1. Dem European Communication Monitor 2017 zufolge wächst der Einfluss der Unternehmenskommunikation auf gesellschaftliche Debatten. Außerdem bestätigt die jährliche, von Professor Dr. Ansgar Zerfaß geleitete Studie den Trend zur Visualisierung in Marketing und PR und zeigt eine kritische Haltung, teils sogar eine Ahnungslosigkeit der Kommunikationsbranche beim Thema Social Bots.
zerfass.de >>; pr-journal.de >>

2. Unter dem Namen RCKT Next bündelt die Berliner Digitalagentur RCKT alle ihre Beratungsdienstleistungen in einer Unit. Die Einheit will ihren Kunden Innovationskompetenz vermitteln und ihnen helfen, die Herausforderungen der Digitalisierung zu gestalten. Gin Wa Poon und Karolin Hewelt leiten das Team mit zunächst zehn Mitarbeitern, das außerdem mit mehr als 40 externen ExpertInnen aus der Start-up-Szene zusammenarbeitet.

horizont.net >>

3. Employer Branding ist kein Prozess, sondern ein Resultat, betont Marcus K. Reif, Chief People Officer bei Kienbaum. „Employer-Branding ist das Ergebnis aus: der wahrgenommenen Attraktivität eines Unternehmens als Arbeitgeber, der wahrgenommenen Kultur und Führung, den wahrgenommenen Werten und der sozialen Verantwortung sowie Markterfolg, Leuchttürme und Botschafter in Führung, Profession und im Business.“
linkedin.com/pulse >>

Public-Affairs-Umfrage, Studie „Integrierte Kommunikation 2017“, Wertbeitrag von Kommunikation

Foto: © Fotolia/vectorfusionart

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1. Laut der 16.jährlichen Public-Affairs-Umfrage der Kommunikationsberatung MSL Germany bewerten 58 Prozent der Public-Affairs-Verantwortlichen in Deutschland die Regierungsarbeit positiv. Über 80 Prozent der über 300 befragten Public-Affairs-Verantwortlichen aus Unternehmen und Verbänden schätzen dagegen die Arbeit der Oppositionsparteien als „schlecht“ oder „sehr schlecht“ ein. Für die Bundestagswahl im September rechnen 64 Prozent der PA-Manager mit einer Fortsetzung der Großen Koalition – 52 Prozent sprechen sich jedoch für Schwarz-Gelb als Wunschkoalition aus.
slideshare.net >> via pr-journal.de >>

2. Der Studie „Integrierte Kommunikation 2017“ der Universität Leipzig und des F.A.Z.-Instituts zufolge fehlen in Unternehmen oft gemeinsame Ziele und Indikatoren für die Kommunikationsarbeit. Demnach stimmen zwar 88 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass die Integration der Kommunikationspolitik derzeit in ihrem Unternehmen ein wichtiges oder teilweise ein wichtiges Thema ist, in der Praxis mangele es aber oft an gemeinsamen Zieldefinitionen, Erfolgsindikatoren, Budgetverteilungen, Prozesse, Strukturen und Kulturen.
cmgt.uni-leipzig.de >>; kmw.uni-leipzig.de >>; pr-journal.de >>

3. Neue Konzepte, die den Erfolgsbeitrag von Kommunikation belegen, vermittelt die 3. Ausgabe von „How to play the game“. Sie sollen helfen, ein gemeinsames Verständnis des Wertbeitrags von Kommunikation zu schaffen. Mithilfe des Communications Contributions Framework sollen Führungskräfte ein besseres Verständnis dafür entwickeln, wie Kommunikation konkret zur Wertschöpfung des Unternehmens beiträgt, der Communication Value Circle hilft KommunikatorInnen, die Kommunikationsziele an der übergeordneten Unternehmensstrategie auszurichten.
akademische-gesellschaft.com >>

CEOs im Verständlichkeitscheck, Enterie Collective, Etats

Foto: © Fotolia/gstockstudio

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1. Laut einer Studie der Universität Hohenheim in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt werden die Reden deutscher CEOs sind immer besser zu verstehen. Demnach habe sich die formale Verständlichkeit zum fünften Mal in Folge verbessert. Am verständlichsten ist zum zweiten Mal hintereinander Telekom-CEO Timotheus Höttges mit 19,8 von 20 möglichen Punkten.Auf dem zweiten Platz folgt mit 19,1 Punkten CEO-Neuling Stephan Sturm von Fresenius SE.
uni-hohenheim.de >> via pr-journal.de >>

2. Das neue PR-Netzwerk Enterie Collective will innovative Unternehmen und Start-ups aller Branchen bei der Expansion kommunikativ unterstützen. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss unabhängiger PR-Agenturen aus sieben europäischen Ländern (Deutschland, Polen, Dänemark, UK, Spanien, Portugal und Frankreich).
pr-journal.de >>

3. +++ Etats +++
LEWIS begleitet die Expansion der US-Burgerkette Five Guys in Deutschland mit PR, #SoMe sowie Influencer Relations.
teamlewis.com >>

Die Wunderhaus GmbH setzt für die Süddeutsche Zeitung die Lesermarkt-Kampagne „Gute Nachrichten für die Demokratie“ um.
new-business.de >>

w&p Wilde & Partner PR übernimmt die Medienarbeit für die Berliner HolidayPirates GmbH.
wilde.de >>

„Social Dax“-Studie, die Polizei im Social Web, interne Kommunikation

Foto: © Fotolia/vectorfusionart

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1. Laut „Social Dax“-Studie der Unternehmensberatung FTI Consulting nutzen 28 der 30 Dax-Unternehmen mindestens einen der relevanten Social-Media-Kanäle (Twitter, LinkedIn, Xing oder Facebook) zur Veröffentlichung ihrer jährlichen Geschäftszahlen – allein der TV-Konzern Pro Sieben Sat1 und der Baustoffkonzern Heidelberg Cement sind nicht dabei. Hinsichtlich der Aspekte Zahl der Posts, Qualität der Beiträge aus Social-Media-Sicht und Reaktionen der Follower und Abonnenten glänzen vor allem Allianz, Adidas und Bayer bei der Kommunikation im Social Web.
wiwo.de >>; handelsblatt.com >>; dgap.de >>

2. Lesetipp: Wie die Polizei Facebook und Co. nutzt, hat sich das Team von futurezone mal genauer angeschaut: Vorreiter ist die niedersächsische Polizei, die bereits seit fünf Jahren über eine zentrale Facebookseite kommuniziert. Inzwischen liegt die Zahl der der Polizei-Accounts bei Facebook und Twitter bei 216 (Anfang 2017).„Die Polizei muss schon vorher eine gewisse Menge an Followern aufbauen, um in Krisensituationen möglichst viele Menschen zu erreichen“, erklärt Cyber-Kriminologe Thomas-Gabriel Rüdiger von der Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg und betont: „Die Polizei muss sich noch viel intensiver mit den sozialen Medien auseinandersetzen.“
futurezone.at >>

3. Ivana Baric-Gaspar zeigt anhand von Beispielen, wie sich interne Kommunikation mit geringem Mitteleinsatz und echtem Engagement zum Erfolg führen lässt. Dabei rät sie: „Ich würde bei der Analyse bestehender Kommunikationsstrukturen ansetzen und genau hinschauen und zuhören, was sich die Mitarbeiter und Kollegen wirklich wünschen.“
zielbar.de >>