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Aktuelles bei medienrot

Studie zum Abgasskandal, LinkedIn als Wissensplattform, Tipps und Tricks für Instagram

Foto: © Fotolia/Eugenio-Marongiu

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1. TeilnehmerInnen einer Studie zum Abgasskandal des Zentrums für empirische Kommunikationsforschung (ZEK) und des Studiengangs Industrie an der DHBW Ravensburg sehen VW als Produkt- (36 Prozent) & Unternehmensmarke (25 Prozent) beschädigt.
horizont.net >>

2. Wissensplattform: LinkedIn will mit Themen jenseits von Job und Karriere mehr Aufmerksamkeit von Nutzern bekommen. „Wir überlegen derzeit, einen Video-Talk mit hochkarätigen Influencern und Wirtschaftsgrößen aufzubauen, analog zu unseren Aktivitäten in den USA. Ob und wann das Format kommt, ist aber noch nicht entschieden“, verrät Jörg Bueroße, Redaktionsleiter des zu Microsoft gehörenden Jobnetzwerks LinkedIn. Erst vor wenigen Tag war Xing Talk, das Audio- und Videoformat von Konkurrent Xing, gestartet (wir berichteten).
meedia.de >>

3. Tipps und Tricks für Instagram gibt’s in der PR-Werkstatt des PR Report. Demnach ist die beste Postingzeit zwischen 16 und 20 Uhr. Außerdem sollten stets aktuelle und relevante Hashtags genutzt werden – und zwar zwischen sechs und zwölf Stück. Pro Tag sollten drei bis fünf Bilder gepostet werden, wobei es hilfreich ist, dabei auf eine einheitlich Bildsprache zu achten. Expertin Ira Reckenthäler rät zudem: „Stecken Sie Ihr Geld besser in Influencer Relations als in Schaltungen – das macht Ihre Marke glaubwürdiger und Ihre Botschaften nachhaltiger sichtbar.“
prreport.de >>

Leadgenerierung, Influencer Marketing bei Conrad, Reputationsmanagement

Foto: © Fotolia/gstockstudio

Foto: © Fotolia/gstockstudio

1. Leadgenerierung: Laut einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens absolit versäumen 50 Prozent der B2B-Unternehmen, per Newsletter mit Geschäftskunden in Kontakt zu treten. Weitere Mängel fördert die Studie in den Bereichen Adressgewinnung und Nutzerfreundlichkeit zutage – demnach werden die größten Schwächen bereits Anmeldung zum Newsletter deutlich. So bleiben viele Potenziale ungenutzt, oft werden sogar Rechtsvorschriften verletzt.
marconomy.de >>; absolit-shop.de >> (Studie kostenpflichtig bestellen)

2. Influencer Marketing: Conrad startet die YouTube-Reihe „TechnikHelden“, in der vier YouTuber,Kondensatorschaden, OwnGalaxy, Technikfaultier und Techtastisch, ihr Know-how weitergeben. Zusammen bringen es die vier auf über 500.000 AbonnentInnen.
horizont.net >>

3. Reputationsmanagement: Unternehmen sollten das interne Profil, wie z.B. Familienfreundlichkeit, extern vermitteln, fordert Agenturchefin Daniela Wilken. „In mittelständischen Betrieben kommt es noch mehr als in Großkonzernen auf das ‚menschliche Kapital‘, auf die Rolle des Einzelnen an – die Teams sind kleiner und damit die Strukturen fragiler. Umso wichtiger ist es, gute Mitarbeiter und funktionierende Systeme langfristig zu erhalten.“
springerprofessional.de >>

Studie Social-Media-BotschafterInnen, Xing Talk, Gasag-Kommunikationschef Rainer Knauber

Foto: © Fotolia/nyul

Foto: © Fotolia/nyul

1. Unternehmen versäumen, MitarbeiterInnen zu Social-Media-BotschafterInnen zu machen. Dabei würden sich viele von ihnen gern mehr für ihr Unternehmen in den sozialen Medien einsetzen. Das zeigt eine weltweiten Studie unter 1.000 WissensarbeiterInnen, die die Kommunikationsagentur LEWIS durchgeführt hat.
teamlewis.com >>, publish.teamlewis.com >> (Studienergebnisse im Detail)

2. Xing Talk: Das Businessnetzwerk startet ein eigenes Audio- und Videoformat, um neue Mitglieder zu gewinnen. Im Rahmen dieses Formaten sollen künftig alle zwei Wochen bekannte und interessante Persönlichkeiten darüber berichten, was sie persönlich bewegt.

„Mit Xing Talk haben wir ein Format gefunden, spannende Leute vorzustellen, mit ihnen zu diskutieren […] und das über Xing, aber auch über Portale wie iTunes oder andere Podcast-Hoster anzubieten. […| Der Slogan ist Arbeit. Zukunft. Digital.“, erklärt Jennifer Lachman, Chefredakteurin Xing News.
wuv.de >>; meedia.de >>; youtube.com >> (Interview Jennifer Lachman); xing.com >>

3. Interview-Tipp: Gasag-Kommunikationschef Rainer Knauber gibt Einblicke in die Neuaufstellung des Energiekonzerns. Dabei verrät er, dass für die neue Kampagne Vertrieb und Kommunikation erstmals sehr eng zusammengearbeitet haben. Außerdem wurden die Webseiten neu gestaltet, es gibt einen neuen Blog und die sozialen Medien spielen künftig eine größere Rolle. „Für die Kommunikation mit Kunden nutzen wir Facebook, für die mit Stakeholdern und Multiplikatoren Twitter. […] Mit dem Blog wollen wir zeigen, was in uns steckt: etwa, dass wir uns seit Jahren für Kunst und Kultur in der Hauptstadt engagieren, indem wir Institutionen wie die Neuköllner Oper oder das Grips-Theater unterstützen“, so Knauber.
pressesprecher.com >>

Wikitribune, Snapchats Marketing-Relevanz, Etats

Foto: © Fotolia/gstockstudio

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1. Gegen Fake News und „alternative Fakten“ – Wikipedia-Gründer Jimmy Wales startet mit Wikitribune ein Nachrichtenportal mit Crowd-Beteiligung. Dabei sollen professionelle, bezahlte JournalistInnen schreibe und freiwillige NutzerInnen Fakten und Neutralität prüfen. Die Seite soll über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert werden.
wired.de >>; niemanlab.org >>; theguardian.com >>

2. Snapchats Marketing-Relevanz wird überbewertet, zeigt eine aktuelle Studie von Universal McCann (UM). Die Untersuchung zeigt: Millenials und ältere Personen können nur begrenzt über die App erreicht werden; Snapchat wird überwiegend von Teenies genutzt. Laut der UM-Studie sollten sich Unternehmen drei Fragen stellen, bevor sie auf Snapchat als Kanal setzen: Passt die Plattform zu meiner Marke? Nutzt meine Zielgruppe die Plattform überhaupt? und Passt mein Content zur Plattform?
horizont.net >>

3. +++ Etats +++
Jung von Matt sichert sich im Pitch den Etat der Versicherungsmarke Ergo für Sonderprojekte.
www.new-business.de >>

häberlein & maurer übernimmt für Hyatt Hotels Corporation die B2B- und B2C-PR im DACH-Markt.
haebmau.de >>

Element C übernimmt Media Relations und strategische Beratung für den Online- und Mobile-Spiele-Produzent InnoGames.
elementc.de >>

F8, Alexander Wilke, Micro Influencer

Foto: © Fotolia/Astarot

Foto: © Fotolia/Astarot

1. Die vier wichtigsten Neuigkeiten von Facebooks Entwicklerkonferenz F8 listet Christian Erxleben. Mit dabei natürlich die VR-App Facebook Spaces, die neue Camera Effects Platform, das Redesign und die neuen Funktionen von Facebook Analytics sowie das Update für den Facebook Messenger.
basicthinking.de >>

2. Lesetipp: ThyssenKrupp-Kommunikationschef Alexander Wilke verrät, was ihn an Agenturen stört. „Kommunikationsagenturen können viel von Strategieberatungen lernen, was Flexibilität, Kundenorientierung und Qualität der Mitarbeiter angeht. Wir haben unser Markenprojekt mit McKinsey gemacht. Die haben ein hohes Verständnis für Kundenbedürfnisse. Denen geht es weniger darum, ihre Dienstleistung und Werkzeuge zu verkaufen. Das ist bei Kommunikations- und Werbeagenturen nicht immer so gewesen“, berichtet er.
horizont.net >>

3. Influencer Marketing: Sich einen Social-Media-Star mit zig Mio. Fans zu angeln, bringt relativ wenig, findet Martin Wroblewski, Chef der 2016 gegründeten Influencer-Marketing-Plattform indaHash. Er rät Unternehmen, sich eher auf die sogenannten Micro Influencer zu konzentrieren, da ihre „Posts […] eine relativ homogene Zielgruppe [erreichen], die demografisch und mit Blick auf Einstellungen auf einer Wellenlänge liegt.“
horizont.net >>; medienrot.de >> (Denken Sie klein – Micro Influencer bieten treffsicheres Targeting)

Geldmagazine, Schlagerplaneten, Pfeffers PR-Agenturranking

Foto: © Fotolia/Eugenio-Marongiu

Foto: © Fotolia/Eugenio-Marongiu

Neue Kundenmagazine für Credit Suisse: Der Finanzdienstleister spendiert seinen KundInnen gleich zwei neue Magazine. Normale PrivatkundInnen werden mit dem Titel „Apsekte“ in Sachen Geld informiert, die deutlich vermögendere Klientel bekommt das Heft „forward“. Beide Magazine erscheinen in Deutsch, Italienisch, Französisch und Englisch und werden von den Unternehmen Primafila und NZZ Content Solutions produziert.
cpwissen.de >>

Klambt shoppt den Schlagerplanet: Auf der Plattform Schlagerplanet.com tummeln sich monatlich bis zu 1,3 Mio. NutzerInnen. Das ist dem Klambt-Verlag einen mittleren sechsstelligen Betrag wert und so übernimmt man vom bisherigen Münchner Betreiber Shobbits. Klambt will die „vitale Community“ der Schlager-Fans künftig passend vermarkten.
dnv-online.net >>

Pfeffers PR-Agenturranking 2016 ist da: Gestern wurde die jährliche Branchenschau des PR-Urgesteins Gerhard Pfeffer veröffentlicht. Es attestiert der Branche ein Wachstum um 4,9 Prozent. Demnach konnten PR- und Kommunikationsagenturen im vergangenen Geschäftsjahr satte 645,44 Mio. Euro an Honorarumsätzen verbuchen.
pr-journal.de >>

Rhein-Zeitung, ProSiebenSat.1, Facebook „Spaces“

Foto: © Fotolia/gstockstudio

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Rhein-Zeitung entfernt Digital-Chef Marcus Schwarze aus der Chefredaktion: Marcus Schwarze hatte mit einem öffentlichen Kommentar seinem ehemaligen Kollegen, dem geschassten Chefredakteur Christian Lindner, alles Gute für den weiteren Berufsweg gewünscht und sich bedankt. Dem Verleger der Rhein-Zeitung, Walterpeter Twer, schien das weniger zu gefallen. Nun findet man Marcus Schwarze im Impressum der Zeitung nicht mehr in der Chefredaktion, sondern am Ende der Zentralredaktion.
kress.de >>

Personalwechsel bei ProSiebenSat.1: Konzernsprecher Julian Geist sucht nach neuen beruflichen Herausforderungen und verlässt den Medienkonzern. Es übernimmt Ralf Peter Gierig, der bisher für die Investor Relations und die Finanzmarkt-Kommunikation verantwortlich war.
turi2.de >>

Facebook „Spaces“: Mit der VR-App „Spaces“ hat Facebook auf seiner Entwicklerkonferenz F8 das Feld „Virtual Reality“ neu besetzt. Elisabeth Oberndorfer hat für Wired die App getestet. Ihr Fazit fällt noch verhalten aus. Ihr Artikel erklärt aber ausführlich, was hinter dem neuen Facebook-Produkt steckt.
wired.de >>

Barbara, Personalie, der Blockchain-Erklärbär

Foto: © Fotolia/nyul

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Barbara landet im Netz: Mit nur drei Artikel am Tag will man bei Gruner & Jahr das erfolgreiche Printmagazin rund um Barbara Schöneberger ins Netz hiefen. Offenbar braucht die Leserschaft stramme Struktur. Dafür wird die Woche von Montag bis zum Wochenende jeweils täglich nur mit einem Themenfeld bedacht. So gibt es „Mode“ am Montag und „Relax“ am Wochenende.
wuv.de >>

Von Airbus zu Schaeffler: Oder von Toulouse nach Herzogenaurach. Thorsten Möllmann hat zum 1. April 2017 die Leitung der Unternehmenskommunikation des Automobilzulieferers Schaeffler übernommen.Möllmann kommt von der Airbus Group.
pressesprecher.com >>

Lesetipp – Blockchain: Hä? Block-was? Die Blockchain ist die Grundlage für dezentrale Transaktionen. Dabei muss es nicht nur um Geld gehen. Das Thema ist bisher nur eng verbunden mit der Kryptowährung Bitcoin. Doch die Blockchain kann mehr und taucht immer häufiger als Thema auf. In einem ausführlichen Interview mit Jan Tißler erklärt Blockchain-Experte Stephan Zimprich die wichtigsten Punkte von A bis Z.
upload-magazin.de >>

Kai Diekmann, Pressearbeit bei der AfD, Fachkräftemarketing

Foto: © Fotolia/gstockstudio

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1. Vom Bild-Chef zum Uber-Berater: Kai Diekmann hatte Anfang des Jahres den Medienkonzern Axel Springer verlassen und wollte sich neu entfalten. Nun taucht er als Mitglied des Public Policy Advisory Boards beim Skandalstartup Uber wieder auf und soll intern politisch beraten und Feedback geben. Externe Lobby-Arbeit soll er allerdings nicht leisten.
zeit.de >>

2. Wie funktioniert die Pressearbeit der AfD? Spiegel-Redakteurin Melanie Amann umreißt in einem Interview mit dem PR-Journal die Banalität der PR-Arbeit der AfD. In erster Linie gibt es demnach keine gemeinsame Pressearbeit, nur ein aus der Not geborenes Muster: Mit Provokationen will man Aufmerksamkeit erzeugen und meist gehört der Tabubruch dazu. Lesenswertes Interview zu Amanns Buchveröffentlichung „Angst für Deutschland“.
pr-journal.de >>

3. Wie Startups um Fachkräfte buhlen: Fachkräftemangel ist eine Frage der Perspektive, da ist sich Corina Socaciu sicher. Mit Methoden des Online-Marketings erschließen Recruiting-Startups demnach passive Zielgruppen. Ein Lesetipp.
springerprofessional.de >>

Youtube-Terrorvideos, Böhmermanns Song, der BVB und das verschobene Spiel

1. Google macht Comscore zur Feuerwehr
Für den Youtube-Eigentümer Google wurde es in letzter Zeit ungemütlich. Werbeeinblendungen vor Terrorvideos u.ä. kratzten und kratzen am Image der Videoseite. Einige Werbetreibende zeigten sich zuletzt alarmiert über mangelnde Sicherheit für ihre Marken. Nun soll Google den eigenen Vermarktungsdienstleister Comscore vorschicken, um die Kunden zu beruhigen.
onetoone.de >>