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Aktuelles bei medienrot

Kristina Schröder, Krisenkommunikation, Online-Reputationsmanagement

Foto: © Fotolia/vladans

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1. Ex-Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) wird als Senior Advisor für die Düsseldorfer Kommunikationsberatung Deekeling Arndt Advisors tätig. Sie soll sich „bei ausgewählten nationalen und internationalen Mandaten einbringen und den Bereich Public Affairs/Politische Kommunikation der Agentur verstärken.“
prreport.de >>, pr-journal.de >>

2. Krisenkommunikation: Die Springer-Autorinnen Susanne Fiederer und Anabel Ternès stellen vier Checklisten für den Ernstfall vor. Neben der Warm-up-Checkliste schlagen sie eine Ceckliste für den Notfall, auch „Feuerwehrliste“ genannt, Krisenhandbuch mit Verhaltensregeln und eine Checkliste nach der Krise vor. Dabei betonen die Autorinnen vor allem auch die Bedeutung der Nachbereitung einer Krise.
springerprofessional.de >>

3. Online-Reputationsmanagement: Wie sich der gute Ruf im digitalen Raum schützen und bewahren lässt, weiß Stephanie Kowalski. Um negative Inhalte zu verdrängen, empfiehlt sie die Erstellung und Platzierung positiver Inhalte – mittels klassischer PR-Werkzeuge wie Pressetexte und Interviews – sowie die Nutzung der eigenen Social-Media-Kanäle in Krisenzeiten und gezielte SEO-Maßnahmen zur Verdrängung negativer Inhalte aus dem Suchmaschinenranking.
zielbar.de >>

Reuters Digital News Report, Online-Pressemitteilungen, Stellenanzeigen für KommunikatorInnen

Foto: © Fotolia/gstockstudio

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1. Laut Reuters Digital News Report ist das Interesse an Nachrichten ist in Deutschland überdurchschnittlich hoch. Demnach lesen, hören und gucken 94 Prozent der Erwachsenen mit Internetzugang „mindestens mehrmals“ in der Woche Nachrichten, 87 Prozent sogar täglich.
digitalnewsreport.org >>; youtube.com >>; meedia.de >>; derstandard.at >>

2. Online-Pressemitteilungen, die über viele verschiedene Presse- und Themenportale veröffentlicht wurden, erzielen eine bessere Sichtbarkeit im Internet. Des Weiteren zeigt die Sichtbarkeitsstudie von PR-Gateway, dass keywordoptimierte Online-Pressemitteilungen langfristig besser im Google-Ranking platziert und Bilder, die in Online-Pressemitteilungen veröffentlicht werden, besonders populär in der Bildersuche von Google platziert werden.
pr-gateway.de >>

3. Lesetipp: Agenturgründer Sachar Klein wundert sich, warum Stellenanzeigen für KommunikatorInnen im Jahr 2017 noch immer so aussehen wie vor 20 Jahren und verrät, worauf es ihm bei BewerberInnen in der PR wirklich ankommt.So achtet Klein im Bewerbungsgspräch darauf, „ob jemand packend schreiben kann und ein Blog betreibt, auf Instagram aktiv ist, twitter beherrscht oder ein Video schneiden und auf YouTube hochladen kann.“
pr-career-center.com >>

Burda + C3, CSU-Politikerin Dorothee Bär, Influencer Marketing

Foto: © Fotolia/vectorfusionart

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1. In einem Joint-Venture gründen Burda-Vermarkter BCN und C3 die Tochterfirma b.famous content studios unter der Führung von Christine Fehenberger, die zuletzt bei C3 als Director Creation fungierte. Geschäftszweck ist die Konzeption und Produktion von inhaltlich getriebenen Kampagnen.
kress.de >>; wuv.de >>

2. Im Interview verrät CSU-Politikerin Dorothee Bär, Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, wie sie die sozialen Medien nutzt: „Twitter nutze ich hauptsächlich für Nachrichten, Direkt-Kommunikation und das Kommentieren von Sachverhalten – meist mit sehr unterhaltsamen Reaktionen der Kritiker. Facebook nutze ich als eine Art Poesiealbum, als Sprachrohr und für Berichte über meine politische Tätigkeit. Instagram nutze ich auch gerne einmal für mein Leben jenseits der Politik.“
prreport.de >>

3. Vier Insights zum Thema Influencer Marketing gibt’s von Falko Kremp, Mitgründer der Model- und Influencer-Buchungsplattform Inselberg.com. Dabei stellt er u.a. heraus, dass sich die Arbeit mit Micro-Influencern rechnet, und liefert Preise als Richtwerte für Influencer Marketing.
horizont.net >>

Snapchat Discover – erstes Fazit, Communication Overload, Etats

Foto: © Fotolia/gstockstudio

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1. Snapchat Discover: So fällt das erste Fazit von Bild, Spiegel Online, Sky Sport und Vice aus. Die deutschen Medienpartner freuen sich, „eine Zielgruppe zu erreichen, die sonst nur sehr schwer zu adressieren ist“ – halten aber mit konkreten Zahlen hinter dem Berg.
horizont.net >>

2. Communication Overload: Können Unternehmen zu viel kommunizieren? Dieser kritischen Frage geht Wolfgang Griepentrog nach. Sein Fazit: „Trotz Sparzwang und begrenzter Ressourcen leiden viele Unternehmen an „zu viel“ Kommunikation. Das ist genauso gefährlich wie zu wenig oder unzureichende Kommunikation. […] Effizienz, Konsistenz (Passgenauigkeit) und Suffizienz („Angemessenheit“) sind wichtige Qualitätskriterien moderner, nachhaltig wirkungsvoller Kommunikation. […] Das Due Diligence Verfahren (Kommunikationsaudit ) hilft dabei.“
glaubwuerdigkeitsprinzip.de >>

3. +++ Etats +++
Die Düsseldorfer Digitalmarketing-Agentur add2 sichert sich im Pitch den Digital Media-Etat der Bauhaus AG.
new-business.de >>

Allianz für Elektromobilität: Mit „elect!“ wollen die Messe Stuttgart und fischerAppelt Elektromobilität nachhaltig etablieren.
publicmarketing.eu >>

Willich Communications übernimmt Medienarbeit und Produkt-PR für den Modehändler Olsen Germany.
pr-journal.de >>

Content Marketing, Social-Media-Fehler, „3 Influencers to watch“

Foto: © Fotolia/vectorfusionart

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1. „Content ist inflationär und oft ohne Relevanz“, kritisiert Alf Frommer, Creative Director Text bei ressourcenmangel. Anlass für die Kritik ist das Interview einer bekannten Modefirma mit dem deutschen Nationalspieler Mario Gomez – bei dem die Interviewerin schlichtweg vergessen hatte, die letzte Antwort zu texten. Und zum Schluss seiner Ausführungen steht die Frage: oder was das etwa alles Absicht, „ganz geschicktes virales Marketing“ sozusagen … ?
kress.de >>

2. Zu viel Promo, irrelevante Infos, zu viel Gezwitscher bei Twitter, zu viel Slang in den Postings, zu wenig Aktivität im Social Web und keine Antwort auf Nachrichten – mit diesen sechs Social-Media-Fehlern treiben Unternehmen einer aktuellen Umfrage des US-amerikanischen Digital-Marketing-Unternehmen Sprout Social unter mehr als 1.000 Facebook-, Instagram- und Twitter-NutzerInnen ihre Follower und Fans in den Wahnsinn und riskieren sogar, sie zu vergraulen.
sproutsocial.com >> via blog.wiwo.de >>

3. Es ist wieder an der Zeit für „3 Influencers to watch“ von HORIZONT Online und der Analyse-Plattform InfluencerDB. Im Rahmen der Reihe werden jeden Monat drei Influencer vorgestellt, die im Vormonat für Aufsehen gesorgt haben: Zum einen der „Top-Influencer“, der mehr als 400.000 Follower, ein positives Wachstum und einen sogenannten Qualityscore von über 85 Prozent aufweisen kann, der „Rising Star“ ist, der mindestens 50.000 Follower, 4,5 Prozent Wachstum und einen Qualityscore von mindestens 75 Prozent hat, sowie die „Monthly Discovery“, die mindestens 10.000 Follower, ein positives Wachstum und einen Qualityscore von mindestens 75 Prozent aufweisen sowie in besonderer Art und Weise im vergangenen Monat herausgestochen haben muss. Im Mai waren das: lisaandlena (Top-Influencer), miss_gruenkern (Rising Star) und sandershawny (Monthly Discovery).
horizont.net >>

Gläserne Gesetze, Leadership in Kulturbetrieben, Lufthansa-Newsroom

Foto: © Fotolia/vladans

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1. Abgeordnetenwatch und Frag den Staat sammeln auf der Plattform „Gläserne Gesetze“ 17.000 Fälle, in denen Lobbyisten an Gesetzen mitgewirkt haben. Und die BügerInnen sollen mitmachen: „Mit tausenden Anfragen nach Gesetzentwürfen und Lobby-Stellungnahmen könnten die Bundesministerien dazu gebracht werden, die Dokumente künftig aktiv während des Gesetzgebungsprozesses zu veröffentlichen – und nicht erst danach auf Anfrage“, schreibt Arne Semsrott, der das Portal zur Informationsfreiheit FragDenStaat.de betreut.
fragdenstaat.de >>; spiegel.de >>; netzpolitik.org >>

2. Thomas Schmidt, Professor für Theatermanagement, ist überzeugt, dass auch Kommunikations- und Marketingprofis in die Leitungsteams von Kulturbetrieben gehören, denn sie wissen „oft am besten über diejenigen Bescheid […], für die wir Theater machen: über die Zuschauer und natürlich auch über die Medien, die die Produktionen kritisch begleiten.“
pressesprecher.com >>

3. Lesetipp: Lothar Rolke, Professor für BWL und Unternehmenskommunikation an der Hochschule Mainz – University of Applied Sciences, und Jan Erik Sass, Partner bei LAUTENBACH SASS Unternehmensberater für Kommunikation PartG, Frankfurt am Main, beantworten fünf Fragen zum Lufthansa-Newsroom. Dabei geht es u.a. um die zentralen Aufgaben, die Vorteile für die Unternehmenskommunikation und die Bedeutung für die MitarbeiterInnen.
dprg-journal.de >>

Social Media Marketing Report, Influencer-Marketing, Multimedia-Reportagen

Foto: © Fotolia/gstockstudio

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1. Laut aktuellem „Social Media Marketing Report“ ist Facebook für MarketingexpertInnen wichtigste Social-Media-Plattform (62%), LinkedIn folgt auf Platz zwei (16%). Des Weiteren zeigt die internationale Studie: Marketingexperten in B2C-Unternehmen setzen im Kommunikationsmix v.a. auf Facebook (97%), Twitter (65%) und Instagram (60%); in B2B.Unternehmen liegt das Businessnetzwerk LinkedIn (81%) hinter Facebook (89%) auf Platz zwei. Beim diesjährigen „Social Media Marketing Report von Social Media Examiner“ kommt knapp die Hälfte der Antworten aus den USA (49%), der Rest aus Grossbritannien (8%), Kanada (6%), Australien (4%), Indien (4%) und Übrige (29%).
socialmediaexaminer.com >>; bernetblog.ch

2. „Ganz viele Kooperationen von Unternehmen mit Influencern sind ziemlicher Blödsinn“, attestiert Johst Klems, geschäftsführender Gesellschafter der Düsseldorfer Social-Media- und Influencer-Agentur Earnesto. Seiner Meinung nach passt Influencer-Marketing nicht zu jedem Unternehmen und nicht zu jedem Produkt – der Versuch „die alte Werbewelt in die neue zu drücken“, gelingt nur selten. Dieser Marketingtrend sei v.a. für die Bereiche Mode, Beauty und Gadgets geeignet.
wiwo.de >>

3. Anhand dreier Beispiele (Daimler AG, Greenpeace Deutschland und Microsoft) zeigt Ciani Hoeder von Mashup Communications, wie Unternehmen Multimedia-Reportagen in die Kommunikation integrieren können.
mashup-communications.de >>

Olaf Glaeseker, Xing, Storytelling

Foto: © Fotolia/vectorfusionart

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1. Burda verpflichtet Olaf Glaeseker, den früheren Sprecher von Bundespräsident Christian Wulff, als Chef-Lobbyisten. Dort soll er als Director Public Affairs ab 1. Juli 2017 Beziehungen zur Politik knüpfen. Glaeseker kommt vom Modeunternehmen New Yorker, wo er die Konzernkommunikation leitete.
handelsblatt.com >>; turi2.de >>

2. Wie Horizont berichtet, will das Businessnetzwerk Xing Bezahlinhalte von Verlagen über seine Plattform verkaufen. das Angebot soll sowohl Einzeltexte als auch Artikel-Bundles umfassen: „Partnerverlage können von ihnen ausgewählte Paywall-, E-Paper- oder Print-Texte über eine Schnittstelle direkt ins Xing-CMS kopieren und daraus Artikelpakete zusammenstellen, labeln und bepreisen (Monatsabo). Zusätzlich stehen diese Texte für den Einzelverkauf zur Verfügung“, schreibt Roland Pimpl. Bei Verkäufen behält Xing 30 Prozent Provision ein. In der Testphase sind u.a. die Welt, die Fachblätter Produktion und Deutsche Verkehrszeitung sowie Videos der ZEIT Akademie dabei.
horizont.net >>

3. „Menschen brauchen Meta-Geschichten“, attestiert PR-Experte Dr. Götz-Dietrich Opitz. Diesen sollen „als wirksamer Kitt das Gemeinsame [der auseinanderdriftenden Storys der Gegenwart] betonen“, so Opitz. Und Linda Schlüter-Mierke, Marketing Manager bei Cewe-Print.de, wie Unternehmen ihre Zielgruppen mit Storytelling begeistern können.
pr-journal.de >> (Dr. Götz-Dietrich Opitz); onetoone.de >> (Linda Schlüter-Mierke)

Stepstone Gehaltsreport 2017 für Absolventen, Journalismus vs. Social Media, Etats

Foto: © Fotolia/gstockstudio

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1. Das durchschnittliche Einstiegsgehalt von AbsolventInnen mit akademischem Abschluss liegt in Deutschland bei 43.500 Euro brutto. Im Bereich PR und Unternehmenskommunikation liegen BerufseinsteigerInnen mit 32.680 Euro (Bachelor) bzw. 37.169 Euro (Master) deutlich darunter. Das zeigt der aktuelle StepStone „Gehaltsreport 2017 für Absolventen“.
stepstone.de >>; pr-journal.de >>

2. 73 Prozent der BundesbürgerInnen vertrauen laut Online-Umfrage der Markenberatung Prophetzum Thema „Journalismus vs Social Media: Wie sehr vertrauen Sie redaktionellen Medien?“ den Inhalten redaktioneller Medien mehr als sozialen Medien. Die Begründung: „Journalisten [würden] den Wahrheitsgehalt der Meldungen erst prüften, bevor sie diese veröffentlichten.“ 84 Prozent der Deutschen misstrauen demnach den Inhalten sozialer Medien und Blogs.
pr-journal.de >>

3. +++ Etats +++
LEWIS gewinnt PR-Etat von riskmethods, Technologieunternehmen mit Sitz in München.
teamlewis.com >>

Akom360 wird Leadagentur der AOK Rheinland/Hamburg.
new-business.de >>

Schwartz Public Relations übernimmt für den Londoner Streaming-Channel Cirkus die Launch- und Social-Media-Kommunikation in Deutschland und Österreich.
schwartzpr.de >>

Frank-Walter Steinmeier, Jörg Howe, Facebook-Anzeigen

Foto: © Fotolia/vectorfusionart

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1. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier will erklärtermaßen „mit den Bürgern ins Gespräch kommen“ – mit jungen Menschen nun auch über Facebook. Und so startet der Bundespräsident heute Morgen um 8 Uhr seinen Facebook-Auftritt und will – wie bereits während seiner Amtszeit als Außenminister – in dem sozialen Netzwerk über seine Arbeit berichten:

Berichten zufolge wird sich ein Social-Media-Team um den Account kümmern. Steinmeier will sich aber auch selbst äußern – dies werde entsprechend gekennzeichnet.
facebook.com >>; deutschlandfunk.de >>; stern.de >>; horizont.net >>

2. „Wir merken, dass die Geschwindigkeit zunimmt, die Recherche dafür aber abnimmt. Das macht es gelegentlich schwerer für uns zu kommunizieren“, beklagt Daimler-Kommunikator Jörg Howe im turi2.tv-Interview bei der Jahreskonferenz des Netzwerks Recherche. Bei fehlerhafter Berichterstattung besteht seine Pressestelle dann auf Richtigstellung. Gegen das Informationsdefizit gibt Daimler u.a. Workshops für JournalistInnen. Zudem kommuniziert das Unternehmen, trotz einige Bedenken seitens Howe, über soziale Netzwerke wie Twitter – eben „weil es schnell gehen muss“.
turi2.de >>

3. Bei den Kollegen von t3n geben vier Marketing-Experten, Christoph Assmann (Sixt), Florian Litterst (Adsventure.de), Jan Stranghöner (Facebook-Ads-Camp) und Lars Budde (t3n.de), ihre Tipps für Facebook-Anzeigen weiter. Dabei wird deutlich: „Facebook-Anzeigen müssen den Bedarf des Kunden berücksichtigen“ (Assmann), sie „brauchen einen Call-to-Action“ (Litterst) und müssen „sehr kreativ sein“ (Stranghöner). Zudem sollte man sich ihnen in einem „zweischrittigen Prozess“ nähern (Budde).
t3n.de >>