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Fritton verlässt Deutsche Börse, Aufeminin geht an TF1, Verimi

Foto: © Fotolia/vectorfusionart

1. Kommunikationschef Matthias Fritton beendet seine Tätigkeit für die Deutsche Börse AG zum 31. Dezember 2017. Fritton verantwortete die Unternehmenskommunikation, das Marketing und die Regierungsbeziehungen des DAX-Unternehmens. Zu Beginn der 1990er Jahre war Fritton Redenschreiber für Bundeskanzler Helmut Kohl. Bei der Deutschen Börse sollte er die Fusion mit der London Stock Exchange für die Öffentlichkeit und vor allem auch für die Politik kommunizieren. Der Deal scheiterte jedoch. „Ich bin vor knapp zwei Jahren zur Deutschen Börse gekommen, um an einem großen europäischen Projekt mitzuarbeiten, das leider nicht verwirklicht werden konnte“, erklärt Fritton. „Ich halte es nun für folgerichtig, dass ich meine Position zur Verfügung stelle.“
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2. Das Medienunternehmen Axel Springer will das Frauenportal Aufeminin an den französischen TV-Sender TF1 verkaufen. Auch der Kaufpreis des 78,43-Prozent-Anteil von Springer steht mit insgesamt 286,1 Mio. Euro schon fest – plus einer üblichen Verzinsung bis zum Abschluss des Geschäfts. Bevor der Deal jedoch in trockenen Tüchern ist, muss noch die Mitarbeitervertretung von Aufeminin angehört werden und auch die Kartellbehörden müssen ihre Zustimmung erteilen.
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3. Die Daten-Allianz Verimi um die Deutsche Bank, Telekom, Axel Springer und Allianz erhält mit Giesecke+Devrient einen neuen Gesellschafter. Der Spezialist für die Absicherung von Bezahlvorgängen, Identitäten, Konnektivität und Daten will der Plattform beitreten, Gremien sowie der Kartellbehörden müssen jedoch noch zustimmen. Ein erstes Angebot der Verimi Plattform soll im Frühjahr 2018 auf den Markt kommen: ein Single Sign-On mit dem User einmalig ihren Namen und ein Passwort in Verwahrung geben können. Ab diesem Zeitpunkt besteht dann die Möglichkeit auf sämtliche Anwendungen beteiligter Unternehmen zuzugreifen.
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