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Führung als Herausforderung der PR, Lage der Deutschen Sprache, Medienstimmen zur Bundestagswahl

Foto: © Fotolia/vectorfusionart

1. Führung – eine Herausforderung für die PR? Weil sie mit den Führungskräften unzufrieden sind, wechseln PR-Manager häufig ihren Arbeitgeber. Das hat eine Studie des Instituts für Berufsfeldforschung der Quadriga Hochschule Berlin ergeben. Befragt wurden 2.043 PR-Manager aus Unternehmen, PR-Dienstleister und Agenturen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Ergebnis: 40 Prozent der PR-Manager sind mit der Führung unzufrieden. 70 Prozent der Befragten haben Zweifel an der Effizienz ihrer PR-Einheit. Auch digitale Kommunikations- oder Managementtools bieten keine Lösung, sagen die Verfasser der Studie. Vergleiche man den Effekt der Tools mit der Qualität von einer guten Führung, dann werde schnell klar, dass die Tools weniger effektiv seien.
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2. Die Lage des Deutschen ist gut. Das ergab der „Bericht zur Lage der deutschen Sprache”, herausgegeben von der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften. Auch die Sprachform der Internetkommunikation wurde im Bericht beleuchtet. Die wichtigsten Erkenntnisse: Schreibfehler, die häufig in Chats und Messenger-Diensten begangen werden, hätten keine negativen Auswirkungen auf das Schreiben anderer Textsorten. Die Schreiber seien durchaus in der Lage, zwischen verschiedenen Textsorten zu unterscheiden und ihre Sprache anzupassen, sagt Sprachwissenschaftlerin Angelika Storrer.
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3. Die Wahl ist entschieden, aber das Ergebnis ernüchternd. Das Wall Street Journal spricht sogar von der „Merkeldämmerung“. Meedia hat einige Medienstimmen zur Bundestagswahl zusammengestellt.
Dirk Kurbjuweit vom Spiegel: „Es geht nicht an, dass jemand müde und lustlos seine erneute Kandidatur erklärt, uninspiriert durch den Wahlkampf schleicht, die Herausforderung von rechts weitgehend ignoriert und damit ein gutes Wahlergebnis einstreicht.“
Hans-Jürgen Jakobs vom Handelsblatt: „Erdbeben, Denkzettel, Erdrutsch, Schock – nur mit Vokabeln drastischer Art lässt sich diese Bundestagswahl beschreiben.“
Mathias Müller von Blumencron von der FAZ: „Im Morgenlicht des anbrechenden Tages erstreckt sich vor uns ein Trümmerfeld, das Trümmerfeld der Parteienlandschaft der Nachkriegsgeschichte. Diese Wahl war nicht weniger als ein Erdbeben, allerdings eines mit Ansage.“
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